Alltag/Moenche/Moenchstracht

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Mönchstracht Buddhistische Mönchsgalerie, Teil I

Bettelmoench3.jpg
Foto eines Bettelmönchs mit juzu und Bettelschale.
Luong Quang-Tuan, 2010/9
Monk flickr ck22.jpg
Bettelmönch betend, mit Bettelschale.
Curtis Koshimizu, flickr 2006
Todaiji monk.jpg
Bettelmönch mit Pseudo-Pilgerstab (besteht nur aus der Spitze).
Ron Reznick, 2004
Bettelmoench2.jpg
Foto eines Bettelmönchs mit Pilgerstab.
Han Si, flickr, 2005
Bettelmoench kyoto.jpg
Foto eines Bettelmönchs in Kyōto.
Cody Ryal, 2006
Ginza monk.jpg
Shingon-Mönch, Tokyo, Ginza
Bild: Luong Quang-Tuan [2016/8]

Bettelmönche

Wie bereits auf der Hauptseite Mönche erwähnt, verstand sich das buddhistische Mönchswesen ursprünglich zur Gänze als Bettelorden oder anders ausgedrückt, buddhistische Mönche hatten mit den Almosen, die ihnen die Gemeinde der Gläubigen spendete, ihr Auskommen zu finden. Heute betteln nur noch wenige Mönche in Japan und wenn, dann nur während bestimmter Zeiten ihrer Ausbildung. Diese Mönche sieht man allerdings am häufigsten in der japanischen Öffentlichkeit, daher werden sie auch am häufigsten fotografiert. Japanische Bettelmönche sind immer äußerst diskret und sprechen einen nie direkt an, sondern beten oder schweigen. Allenfalls läuten sie mit einer kleinen Glocke. Trotz gewisser Unterschiede in Kleidung und Outfit sind sie stets mit einer Bettelschale und mit einem Pilgerhut ausgestattet.

Monk2.jpg
Junger Mönch mit feierlichem kesa.
Bildquelle: unbekannt
Shitennoji monk.jpg
Bettelmönch des Klosterbergs Kōya mit großem kesa.
Ron Reznick, 2004
Abbot daitokuji.jpg
Abt des Zen-Tempels Daitoku-ji (Kyōto) mit taschenförmigem gojō-gesa.
Foundation J.-E. Berger, („Japan/Daitokuji“)
Buddh nonne.jpg
Nonne mit taschenförmigem kesa
Bild: Kelsey Saint [2007/5]
Moench nagano.jpg
Junger Mönch im Reise-Outfit, mit taschenförmigem kesa.
Thomas Lottermoser, 2006, über Internet Archive

Kesa-Stile

Die obigen Bilder zeigen die zwei häufigsten Formen des

kesa 袈裟 (jap.)

äußerstes Gewand der buddh. Mönchstracht, variiert zwischen einem breiten Wickeltuch und einer dünnen Stola; besteht der Theorie nach aus Flicken

Gegenstand

Der Begriff „kesa“ wird in diesem Handbuch auf folgenden Seiten erwähnt:

Glossarseiten

Bilder

  • Haniwa mukade.jpg
  • Sakai yusai.jpg
  • Kesa enryakuji.jpg
  • Amida heian.jpg
  • Monks koya wada.jpg
  • Monk meiji1.jpg
  • Shitennoji monk.jpg
  • Shinran narahaku.jpg
  • Arhat10 ryozen.jpg
  • Siebold yamabushi.jpg
  • Moench nagano.jpg
  • Nonne eisho.jpg
  • Monk2.jpg

. Große, zeremonielle kesa sind zumeist aus sieben Bahnen (shichijō-gesa) zusammengenäht und haben eine rechteckige Form von 110x190cm. Alltägliche kesa sind viel kleiner, bestehen meist aus fünf Bahnen (gojō-gesa) und werden wie eine Tasche oder Schürze an einem Träger um den Hals oder die Schulter getragen. Darüber hinaus können kesa auch zu dünnen Schärpen zusammengefaltet um den Hals getragen werden.

yamabushi 山伏 (jap.)

Bergasket, wtl. der in den Bergen schläft; Praktikant des Shugendō

Der Begriff „yamabushi“ wird in diesem Handbuch auf folgenden Seiten erwähnt:

Glossarseiten

Bilder

  • Izuna gongen ofuda.jpg
  • Zao gongen.jpg
  • Yamabushi takao wada1m.jpg
  • Pagode negoroji.jpg
  • Nishi no nozoki.jpg
  • Yamabushi takao wada2m.jpg
  • Takishugyo.jpg
  • Siebold yamabushi.jpg
  • Yamabushi kyoto2 staud.jpg
  • Yamabushi mibudera 2007.jpg
  • Sarutahiko hokkei.jpg
  • Yamabushi kyoto staud.jpg
  • Tengu sairinji.jpg
  • Yamabushi yoshino2.jpg
  • Yamabushi 2011.jpg
  • Yamabushi takao wada6m.jpg
  • Tengu33.jpg
  • Kakumei gyoja ontake.jpg
  • Yamabushi takao wada3m.jpg
  • Yamabushi takao wada5a.jpg
  • Yamabushi takao wada7m.jpg
tragen ein solches kesa mit großen Bommeln auch bei festlichen Anlässen.

Während in Japan die handliche Umhängeform vorherrscht, erinnert die große toga-artige Form noch daran, dass das kesa im indischen Buddhismus ursprünglich die einzige buddhistische Mönchskleidung darstellte. Der strengen Lehre gemäß sollte es überdies aus Lumpen hergestellt werden und wird daher manchmal auch als wtl. „Kloputzfetzen“ (

funzōe 糞掃衣 (jap.)

Bezeichnung für das kesa im Zen-Buddhismus; wtl. in etwa „Kloputzfetzen“

Gegenstand

Der Begriff „funzōe“ wird in diesem Handbuch auf folgenden Seiten erwähnt:

) bezeichnet. Von dieser Übung in Bescheidenheit blieb lediglich das Ideal erhalten, sich sein kesa am besten selbst zu nähen. Es kann aber auch von Meister zu Schüler weitergegeben werden. Besonders im Zen wird dieser Weitergabe des kesa große Bedeutung beigemessen.

Monk and bell1.jpg
Mönch beim Anschlagen der Tempelglocke, Kamakura
Bild: Takaku Masayuki 2005 [2016/9/18]
Monk and bell2.jpg
Mönch beim Anschlagen der Tempelglocke, Kamakura
Takaku Masayuki, 2005
Two monks.jpg
Zwei Mönche in Kamakura.
Takaku Masayuki, 2005
Monk tofukuji.jpg
Mönch eines Zen Tempels.
Bildquelle: unbekannt
Monk koya2.jpg
Junger Mönch auf dem Klosterberg Kōya beim Bemalen eines Schilds.
Wada Yoshio, 2003
Zen monk.jpg
Zen-Mönch im klassischen, grau-schwarzen Habit
Frantisek Staud, 1998, über Internet Archive
Gebet.jpg
Mönch im Gebet.
Frantisek Staud, 1998, über Internet Archive
Internetcafe.jpg
Junger Mönch im Internetcafe, Tōkyō.
Lord Ivan, flickr, 2006
Monks koya wada.jpg
Shingon-Mönche mit einfärbigem kesa (Berg Kōya)
Wada Yoshio, 2003
Monk koya.jpg
Junger Shingon-Mönch (Berg Kōya)
Wada Yoshio, 2003

Alltag im Tempel

Siehe auch: Buddhistische Würdenträger

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Religion in JapanInhaltsübersicht

Diese Seite:

„Mönchstrachten (Mönchsgalerie, Teil 1).“ In: Bernhard Scheid, Religion-in-Japan: Ein digitales Handbuch. Universität Wien, seit 2001