Kasuga Taisha: Der Schrein der Zehntausend Laternen
Der Kasuga Schrein ist der bekannteste und repräsentativste Schrein der alten Hauptstadt Nara. Den meisten Touristen bleiben vor allem zwei Eindrücke aus Kasuga in Erinnerung: die zahmen Hirsche, die sich zwischen Kasuga und den benachbarten Tempeln Kōfuku-ji und Tōdaiji tummeln, und die vielgestaltigen Laternen, die die Wege und Gebäude der Schreinanlage säumen. Der Schrein ist aber auch aufgrund seiner historischen Verbindung zu den Fujiwara, dem mächtigsten Adelshaus des japanischen Altertums, von besonderem Interesse.
Salvador Busquets Artigas, flickr, 2008 (mit freundlicher Genehmigung).
Laternen
Bohuslav Kotal, flickr, 2008 (mit freundlicher Genehmigung).
Rómulo Rejón, flickr 2008.
Bildquelle: Matthias Scommoda, 2004, über Internet Archive.
Edo-Zeit, 1676. Mark Boucher, flickr, 2005.
Yamada Ryoko, flickr, 2005.
Edo-Zeit, 1666. Bohuslav Kotal, flickr 2008 (mit freundlicher Genehmigung).
Salvador Busquets Artigas, flickr, 2008 (mit freundlicher Genehmigung).
Die meisten Nebengebäude des Schreins sind mit unzähligen metallenen Laternen (tōrō) versehen, während entlang der Zugangswege eine noch größere Anzahl von Steinlaternen aufgestellt sind. Diese Laternen des Kasuga Schreins sind Spenden von Gläubigen, die sich über die Jahrhunderte angesammelt haben. Nur zweimal im Jahr, zu Frühlingsbeginn (setsubun) und zur Zeit des Bon-Festes im August, werden alle Laternen angezündet.
Hauptgebäude
Tabi Photo, 2011/12/4.
Der prachtvolle Haupteingang des Schreins steht in merkwürdigem Kontrast zu den eher bescheiden wirkenden vier Haupthallen (honden), wo die vier Ahnengötter der Adelsfamilie Fujiwara eingeschreint sind. Diese Hauptgebäude sind von mehreren Nebengebäuden so dicht umgeben, dass man sie als normaler Besucher gar nicht zu Gesicht bekommt.
Bildquelle: unbekannt.
Ähnlich wie in vielen alten Schreinen herrscht auch in Kasuga das Prinzip der regelmäßigen Erneuerung (shikinen sengū), wenn es auch nicht ganz so umfassend durchgeführt wird wie in Ise und eher auf eine Reparatur als einen Neubau hinausläuft. Die heutigen Hauthallen stammen aus dem Jahr 1863, andere Gebäude gehen sogar auf die Kamakura-Zeit zurück.
Schreingeschichte
Muromachi Zeit, 14. Jh. Nara National Museum.
Der Kasuga Schrein ist mit dem Aufstieg der Fujiwara-Dynastie verbunden, deren Ahnherr, Nakatomi no Kamatari (614–669), einer der bedeutendsten Staatsmänner des siebten Jahrhunderts war. Er half im Zuge der sog. Taika-Reform dabei mit, das gesamte Land als Eigentum des Staates (bzw. des Tennō) zu definieren und die ehemaligen Regionalfürsten zu Staatsbeamten umzufunktionieren. Zum Dank erhielt er „Privatland“ (das also nicht dem Tennō gehörte) in der fernen Provinz Hitachi (im Osten des heutigen Tōkyō). Um diesen Deal zu besiegeln, war offenbar die Mithilfe der Götter notwendig. Die beiden himmlischen Haudegen Takemikazuchi und Futsunushi, die schon bei der Kolonisation Izumos tatkräftig mitgeholfen hatten, erhielten wahrscheinlich zur Zeit des Kamatari in Hitachi zwei große Schreine.
Als dann im achten Jahrhundert die neue Hauptstadt Nara (Heijō-kyō) gegründet wurde, errichteten die Fujiwara am Ostrand der Stadt, am Fuße des Berges Mikasa, den Kasuga Schrein, der laut Schreinlegende im Jahr 768 entstand, wahrscheinlich aber schon länger als Kultstätte der Fujiwara fungierte.1 Anlass für die Schreingründung war der Legende zufolge, dass Takemikazuchi, der Hauptgott des Kasuga Schreins, auf einem Hirsch in die neue Hauptstadt geritten kam und hier untergebracht werden musste.2 In späteren Darstellungen wird diese Reise von Takemikazuchi und Futsunushi gemeinsam unternommen, doch die ursprüngliche Fassung der Legende macht deutlich, dass Takemikazuchi als letzter zu dem Ensemble der vier Hauptgötter von Kasuga stieß.
Man nimmt an, dass sich die Fujiwara durch diese Gottheit von den Nakatomi abheben wollten, also von ihrem Stammhaus, mit dem sie allerdings weiterhin die Ahnengottheit Ame no Koyane und seine Gefährtin Himegami (oder Hime-no-kami) teilten. Ame no Koyane erfüllt in den Mythen vor allem rituelle Aufgaben und auch die Nakatomi waren in erster Linie Ritualisten bei Hof. Mit den beiden Schwertgottheiten aus dem fernen Hitachi im Ensemble der Ahnengottheiten suchten die Fujiwara offenbar die Legitimation für neue Befugnisse, also eine politisch aktive Rolle, die sie in der Folge auch erfolgreich verteidigten.
Der Schrein war von Anfang an eng mit dem buddhistischen Tempel Kōfuku-ji verwoben, der bereits 720, also zehn Jahre nach Gründung der Hauptstadt Nara errichtet worden war. Auch der Kōfuku-ji diente den Fujiwara als Familientempel. Mit der Errichtung des Kasuga Schreins entstand ein Kultkomplex, innerhalb dessen der Tempel für das Seelenheil und die Begräbnisse der jeweiligen lebenden Fujiwara zuständig war, während der Schrein sich um die Ahnen oder Schutzgötter des Familienklans kümmerte.
Die Blütezeit des Schreins fällt in die Heian-Zeit, als die Fujiwara als erbliche Regenten des Tennō die gesamte politische Macht des Hofes monopolisierten. Auch der einstmals wichtigste Tempel des Landes, der in unmittelbarer Nachbarschaft gelegene Tōdaiji geriet damals unter den Einfluss des Kōfuku-ji–Kasuga Komplexes bzw. wurde in den Gesamtkomplex integriert. Ende der Heian-Zeit mussten die Fujiwara ihre dominierende politische Stellung an die neu aufgestiegenen Kriegerdynastien der Taira und der Minamoto abgeben. Dies bedeutete auch für den Kasuga Schrein, dass er sich neue Gönner suchen musste und nicht mehr exklusiv von den Fujiwara genutzt wurde. Die Errichtung eines fünften Hauptschreins mit dem Namen Wakamiya Jinja (Junger oder neuer Schrein) im Jahr 1135 kann als sichtbares Zeichen dieses strukturellen Wandels angesehen werden.3
Trotz des Bedeutungsverlustes von Kaiserhof und Fujiwara blieben Kasuga und Kōfuku-ji bis in die Edo-Zeit die religiösen Stützen der alten Aristokratie. Diese wiederum bewahrte ihre interne Hierarchie, der zufolge die Fujiwara die wichtigste Familie des Hofes darstellten, auch im Zuge ihres langsamen Niedergangs. Als Repräsentant des höfischen Adels zählte der Kasuga Schrein während des japanischen Mittelalters zusammen mit Ise (stellvertretend für den Tennō) und Hachiman (stellvertretend für den Kriegeradel) zu den drei bedeutendsten Schreinen Japans.
Kasuga Mandalas
Kamakura-Zeit, 14. Jh. Nara National Museum.
Kamakura-Zeit, 14. Jh. Bildquelle: Blätter zur japanischen Geschichte und Religion, Niels Gülberg, 2009.
Die mittelalterliche Anlage des Kasuga Schreins und die Vorstellungen, die man sich von seinen Göttern machte, lassen sich anhand sogenannter Schrein-Mandalas rekonstruieren, von denen gerade in diesem Fall besonders viele und vielfältige Exemplare angefertigt wurden. Kasuga Mandalas existieren in verschiedenen Versionen, die frühesten stammen aus der Kamakura-Zeit. Wie erwähnt war der Schrein damals gezwungen, nach neuen Unterstützern zu suchen und tat dies, indem er die Verehrung seiner Götter mit der Verehrung der entsprechenden honji Buddhas gleichsetzte und sie in Form vom Mandalas popularisierte. Ein solcher Übergang vom Ahnenkult zur kami-Verehrung im Dienst des Buddhismus ist allerdings kein vereinzeltes Phänomen, sondern lässt sich bereits in der Heian-Zeit häufig feststellen.
14. Jh. Bildquelle: Victor Harris, Shintō (Tōkyō: Seikandō bunko, 2001), S. 167.
Kamakura-Zeit, 14. Jh. Bildquelle: Victor Harris, Shintō (Tōkyō: Seikandō bunko, 2001), S. 167.
Das oben abgebildete Beispiel zeigt die Haupt- und Nebengötter des Schreins in Nara zusammen mit den ihnen entsprechenden Ur-Buddhas. Die vergleichsweise realistischen Figuren repräsentieren die Erscheinungsformen einer Gottheit als kami (suijaku), die darüber schwebenden Buddha-Figuren sind die jeweiligen buddhistischen Urformen (honji). Die Hauptgottheit des Schreins ist in der obersten Reihe zu erkennen. Sie ist hier lediglich als „Erster Schrein“ (Ichi-no-miya) ausgewiesen, ihr Eigenname (Takemikazuchi) wird nicht genannt. Die Figur „Erster Schrein“ wird von zwei honji Buddhas flankiert, nämlich Shaka und Kannon. Direkt darunter — von der Mitte nach außen in abnehmender Rangfolge — erkennt man die Götter der weiteren Teilschreine von Kasuga (inklusive diverser Nebenschreine), jeweils mit den zuständigen Buddhas oder Bodhisattvas darüber.
Im Mittelteil des Mandalas nimmt die realistische Abbildung des Kasuga Schreins den prominentesten Platz ein. Zwischen der Götterwelt und dem Schrein erkennt man den heiligen Berg Mikasa, auf dessen Gipfel, etwas herausvergrößert, ein Hirsch zu sehen ist (s. Abb. oben). Er ist Bote (o-tsukai) und Sinnbild des Kasuga Schreins. Unterhalb der Schreinanlage, teilweise von Wolken verdeckt, ist die Tempelanlage des Kōfuku-ji zu sehen, von dem vor allem die Pagode zu erkennen ist. Der Kōfuku-ji fungierte zwar als eine Art Supervisor des Kasuga Schreins, auf den Mandalas wird diese Rolle aber unterschiedlich stark hervorgehoben.
Verweise
Verwandte Themen
Fußnoten
Literatur
Bilder
- ^ Bronzelaternen (tōrō) mit Familienwappen in der Form eines Wilden-Wein-Blattes
Salvador Busquets Artigas, flickr, 2008 (mit freundlicher Genehmigung). - ^ Laternen (tōrō) in Seitengängen des Kasuga Taisha.
Bohuslav Kotal, flickr, 2008 (mit freundlicher Genehmigung). - ^ Laternen (tōrō) des Kasuga Taisha. Die gold-glänzenden sind neueren Datums.
Rómulo Rejón, flickr 2008. - ^ Metallene Laternen (tōrō) des Kasuga Taisha.
Bildquelle: Matthias Scommoda, 2004, über Internet Archive. - ^ Die Laterne (tōrō) im Vordergrund hat ein Datum eingeschrieben: Enpō 4 (= 1676).
Edo-Zeit, 1676. Mark Boucher, flickr, 2005. - ^ Der Hirsch als Symbol des Schreins ist auch auf vielen Laternen (tōrō) zu finden.
Yamada Ryoko, flickr, 2005. - ^ Die Grundform ist gleich, doch jede Laterne (tōrō) ist ein Einzelstück.
Owen Murray, flickr, 2007. - ^ Viele Laternen (tōrō) haben einen Text in das Muster eingebaut, der Namen des Spenders und Datum der Spende enthält.
Edo-Zeit, 1666. Bohuslav Kotal, flickr 2008 (mit freundlicher Genehmigung). - ^ Beleuchtete Kasuga-Laterne (tōrō)
Perrin Lindelauf, flickr, 2005. - ^ Kasuga-Laterne (tōrō) mit Chrysanthemen Motiv
Bildquelle: unbekannt. - ^ Steinlaternen (tōrō) des Kasuga Schreins
Roy Chan, flickr, 2008.
- ^ Steinlaternen (ishi tōrō) des Kasuga Taisha
Ron Reznick, 2004 (mit freundlicher Genehmigung). - ^ Reh zwischen den Steinlaternen (tōrō) des Kasuga Taisha.
Salvador Busquets Artigas, flickr, 2008 (mit freundlicher Genehmigung). - ^ Als Vorbereitung für das Laternenfest werden die Steinlaternen (tōrō) mit Papier verklebt.
Bildquelle: unbekannt. - ^ Eingang zum innersten Bereich des Kasuga Schreins, normalerweise für die Öffentlichkeit gesperrt.
Tabi Photo, 2011/12/4. - ^ Die vier aneinander gefügten Schreingebäude für die Hauptgötter des Kasuga Taisha. Sie bilden den Grundtyp des sogenannten Kasuga-Stils, der in zahlreichen klein dimensionierten Schreinbauten Anwendung findet.
Bildquelle: unbekannt. - ^ Auf den Hirschen sind die Götter von Kashima und Katori zu sehen, die sich von der östlichen Kantō-Region auf den Weg zum Kasuga Schrein in Nara machen. Unter ihnen sind zwei Angehörige der Fujiwara Familie zu sehen, welche die Götter begleiteten und in Nara zu Priestern des Kasuga Schreins wurden. Die Legende erzählt genau genommen nur davon, dass Takemikazuchi, der Gott von Kashima, in den Jahren 766–68 auf diese Weise nach Nara übersiedelte, doch da der Kashima Schrein in der Nähe des Katori Schreins liegt und dessen Gottheit Futsunushi auch zu den Göttern des Kasuga Schreins zählt, war es für die mittelalterlichen Künstler offenbar logisch, dass sie die Reise gemeinsam antraten.
Muromachi Zeit, 14. Jh. Nara National Museum. - ^ Schrein-Mandala des Kasuga Taisha, der hier lediglich durch einen Hirsch, das Botentier der Kasuga-Götter, repräsentiert ist. Aus dem Sattel des Hirsches wächst ein Baum, in dessen Zweigen die buddhistischen Urformen (honji) der fünf Hauptschreingötter zu erkennen sind. Neben dem torii im Vordergrund sieht man kleine gefleckte Rehe, wie sie auch heute noch im Tempel-Schrein-Areal anzutreffen sind.
Kamakura-Zeit, 14. Jh. Nara National Museum. - ^ Schreine von Kasuga Taisha mit den fünf Hauptgöttern in buddhistischer Gestalt (honji). Im Vordergrund steht die Pagoden des Kōfuku-ji.
Kamakura-Zeit, 14. Jh. Bildquelle: Blätter zur japanischen Geschichte und Religion, Niels Gülberg, 2009. - ^ Darstellung der Götter des Kasuga Schreins in kami-Form (suijaku), unterste Reihe, und darüber in Buddha-Form (honji). Die oberste Gottheit (ganz oben) wurde offenbar zwei Buddha-Gestalten, Shaka (re.) und Kannon (li.) zugeordnet.
14. Jh. Bildquelle: Victor Harris, Shintō (Tōkyō: Seikandō bunko, 2001), S. 167. - ^ Schreinmandala (mandara) des Kasuga Taisha.
Kamakura-Zeit, 14. Jh. Bildquelle: Victor Harris, Shintō (Tōkyō: Seikandō bunko, 2001), S. 167.
Glossar
- Bodhisattva (skt.) बोधिसत्त्व ^ „Erleuchtetes Wesen“, Vorstufe zur vollkommenen Buddhaschaft; jap. bosatsu 菩薩
- Kannon 観音 ^ auch Kanzeon 観世音, wtl. der den Klang der Welt erhört; skt. Avalokiteśvara; chin. Guanyin; als Bodhisattva des Mitleids bekannt
- Kasuga Taisha 春日大社 ^ Kasuga Schrein, Nara; ehemals Ahnenschrein der Fujiwara; Schutzschrein des buddhistischen Tempels Kōfuku-ji
- Mikasa-yama 御蓋山 ^ Heiliger Berg östlich von Nara, an dessen Fuß der Kasuga Taisha errichtet wurde; auch Kasuga-yama
- shikinen sengū 式年遷宮 ^ periodische Schreinverlegung bzw. -erneuerung; zumeist, aber nicht nur, auf Ise bezogen
- suijaku 垂迹 ^ wtl. [von einem Buddha] hinterlassene Spur oder Abdruck; buddh. Bezeichnung für japanische Gottheiten (kami); s.a. honji suijaku
- Taika kaishin 大化改新 ^ „Reformen des großen Wandels“; politischer Umschwung unter Kaiser Kōtoku im Jahre 646; Zentralisierung des Landes und Sinisierung des Staatssystems
- Takemikazuchi 建御雷 ^ Mythologischer Schwertgott (wtl. Gewittergott); Ahnengottheit der Fujiwara; u.a. in den Schreinen Kashima und Kasuga verehrt
- Wakamiya Jinja 若宮神社 ^ wtl. „Junger Schrein“; bedeutendster Nebenschrein des Kasuga Taisha, gegr. 1135; später entstandene Schreine dieses Namens finden sich in ganz Japan
Religion in Japan, Inhalt
- 一 Grundbegriffe
- Einleitung
- Japan
- Buddhismus:
- Ausbreitung
- Buddh. Lehren
- Shintō:
- Shintō
- Chinesische Einflüsse:
- Yin und Yang
- Zusammenfassung:
- Stereotype
- Weltbild
- 二 Bauten
- 三 Alltag
- Einleitung
- Öffentliche Religion:
- Tempel- & Schreinbesuch
- Glücksbringer
- Opfergaben
- Jahreszyklus
- Volksfeste (matsuri)
- Private Religion:
- Religion und Familie
- Totenriten
- Ahnenkult
- Hausschrein
- Friedhof
- Pilgerschaft
- Religiöse Spezialisten:
- Buddhistische Mönche
- Schreinpriester
- Yamabushi
- 四 Ikonographie
- Einleitung
- Ordnungssysteme
- Buddhas und Bodhisattvas:
- Amida
- Dainichi
- Shaka
- Kannon
- Jizō
- Zornvolle Figuren:
- Myōō
- Wächtergötter
- Populäre Gottheiten:
- Glücksgötter
- Schreingottheiten:
- Shintō-Götter
- Menschen:
- Heilige
- 五 Mythen
- Einleitung
- Mythologie:
- Götter des Himmels
- Götter der Erde
- Jenseits:
- Jenseits
- Geister:
- Totengeister
- Dämonen
- Tiere:
- Imaginäre Tiere
- Verwandlungskünstler
- Symboltiere
- 六 Geschichte
- Einleitung
- Altertum:
- Prähistorie
- Frühzeit
- Nara-Zeit
- Frühe kami-Kulte
- Heian-Zeit
- Saichō
- Kūkai
- Honji suijaku
- Mittelalter:
- Kamakura-Zeit
- Amidismus
- Zen Buddhismus
- Nichiren Buddhismus
- Mittelalterl. Shintō
- Frühe Neuzeit:
- Reichseinigung
- Christentum
- Terauke-System
- Neo-Konfuzianismus
- Kokugaku
- Moderne und Gegenwart:
- Bakumatsu-Zeit
- Staatsshintō
- Neue Religionen
- 七 Essays
- Überblick
- Buddhismus, Asien:
- Arhats in China und Japan
- Vajrapani: Der Feldherr des esoterischen Buddhismus
- Bishamon-ten: Wächter und Glücksgott
- Riesen-Buddhas: Im Kampf gegen die Unbeständigkeit des irdischen Daseins
- Lokale Vorstellungen, Japan:
- Jindō und shintō: Zum Begriffsinhalt des ‚Weges der kami‘
- Ōkuninushi als heimlicher Gegenspieler der Himmlischen Götter
- Religiöse Gewalt in Japan: Blutopfer, Selbstopfer, Menschenopfer
- Regenmachen im vormodernen Japan
- Lieber das Herz in der Hand als die Taube über dem Heer
- Feuer mit Feuer bekämpfen: Der Gehörnte Meister und sein Kult
- Das Butsuzō zui: Ein ‚illustriertes Kompendium der mystischen Gestalten von Buddhas und Kami‘
- Hundert Geschichten: Horrorklassiker aus der Edo-Zeit
- Religion und Politik:
- Die Tenshō-Mission: Beginn einer schwierigen transnationalen Beziehung
- Yasukuni: Der Schrein des ‚friedlichen Landes‘
- Herrigels Zen und das Bogenschießen
„Kasuga Taisha: Der Schrein der Zehntausend Laternen.“ In: Bernhard Scheid, Religion-in-Japan: Ein digitales Handbuch. Universität Wien, seit 2001