Japanische Pagoden

< Bauten‎ | Tempel
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Japanische Pagoden

Japanische Pagoden () verstehen sich als Abbild der Grabstätte Buddhas, haben sich aber von der ursprünglichen Form, dem stupa, recht weit entfernt (s. dazu „Bekannte Pagoden und Stupas außerhalb Japans“). Es sind typischerweise schlanke, turmartige Bauwerke, die im wesentlichen aus mehreren, wie Hütchen auf einander gestapelten Dachkonstruktionen bestehen. Diese Pagoden bezeichnet man als tajū-tō (mehrstöckige Pagode). Fast alle japanischen Pagoden dieses Typs bestehen entweder aus drei (sanjū-tō) oder fünf (gojū-tō) Stockwerken. Sie haben einen quadratischen Grundriss und verjüngen sich mit zunehmender Höhe ein wenig. Neben dieser klassischen Form werden auf dieser Seite auch andere, weniger bekannte Pagodentypen vorgestellt.

Mehrstock-Pagoden

Pagode horyuji.jpg
Ein charakteristisches Merkmal dieser sehr alten Holzpagode () des Hōryū-ji ist das relativ breite Untergeschoß. Nara-Zeit, errichtet 711
Lonely Trip, 2003
1 Horyū-ji
Pagode kofukuji.jpg
Die Pagode (gojū-tō) des Kōfuku-ji wurde mehrmals zerstört oder beschädigt und nach alten Plänen wieder aufgebaut. Die letzte Wiedererrichtung stammt aus 1426. Nara-Zeit, errichtet 730
663highland, 2010 (Wikimedia Commons)
2 Kōfuku-ji
Pagode daigoji.jpg
Fünfgeschoßige Pagode (gojū-tō) des Daigo–ji. Eines der wenigen Gebäude Kyōtos aus der Heian-Zeit, die den Ōnin-Krieg (Ōnin no Ran) überstanden. Heian-Zeit, errichtet 951
Lonely Trip, 2004
3 Daigo-ji
Pagode toji2.jpg
Mit fast 55 m Gesamthöhe ist dies die größte fünfgeschossige (gojū-tō) Holzpagode Japans. Es wurde kaum eine Verjüngung der einzelnen Stockwerke durchgeführt. Errichtet 828, zerstört, neu errichtet 1644
S. Minaga, 2001
4 Tōji
Asakusa pagode.jpg
Der berühmte Asakusa-dera in Tōkyō besaß bis zum Zweiten Weltkrieg eine fünfstöckige Holzpagode (gojū-tō) aus dem Jahr 1648. Sie wurde 1945 zusammen mit den meisten anderen Gebäuden der Anlage zerstört. Die neue Pagode wurde von der rechten auf die linke Seite des Zugangswegs (Nakamise dōri) verlegt. 1973
Edward Hahn, 2007
5 Sensō-ji
Gojuto itsukushima.jpg
Fünfstöckige Pagode (gojū-tō) von Itsukushima; Teil des frisch angestrichenen UNESCO-Kulturerbes von Miyajima. Errichtet 1407, erneuert 1533
Bildquelle: Lonely Trip, 2004, über Internet Archive
6 Miyajima
Pagode nikko.jpg
Diese besonders schlanke fünfgeschossige Pagode (gojū-tō) befindet sich auf dem Gelände des Tōshō-gū Schreins (!) in Nikkō. Edo-Zeit, errichtet 1650, zerstört 1815, wiedererrichtet 1818
Mike Murrill, flickr 2007
7 Nikkō
Pagode muroji.jpg
Die kleinste unter den klassischen 5-Stock Pagoden (gojū-tō). Das Kloster Murō-ji wird auch als „Berg Kōya der Frauen“ bezeichnet, weil es — im Gegensatz zum berühmten Zentrum des Shingon-Buddhismus — auch schon in vormoderner Zeit von Frauen besucht werden durfte. Heian-Zeit, errichtet um 800
Bildquelle: Mihoo Nikki, 2007 (bildbearbeitet)
8 Murō-ji
Toto yakushiji.jpg
Gilt als dreistöckige Pagode (sanjū-tō), die eingeschobenen Zwischendächer verleihen ihr aber eine besondere Note. Seit ihrer Errichtung wurde diese Pagode zwar oft beschädigt, aber nie ganz zerstört. Die „Westliche Pagode“ des Yakushi-ji wurde hingegen ganz zerstört und erst 1981 nach dem Bauplan dieser Pagode rekonstruiert. Errichtet 730
Matthew McVickar, flickr 2005
9 Yakushi-ji, O
Saito yakushiji.jpg
Schon in der Nara-Zeit gab es zur Östlichen Pagode des Yakushi-ji (s. voriges Bild) ein Pendant. Diese Pagode wurde aber 1528 zerstört und erst 1981, nach der Bauart der Östlichen Pagode (sanjū-tō), wieder errichtet. Die Bemalung entspricht dem ursprünglichen Stil beider Pagoden. Da man den natürlichen Schrumpfungsprozess des Holzes einberechnete, ist diese Pagode derzeit um 30cm höher als ihr Zwilling. Errichtet 1981
Bildquelle: unbekannt
10 Yakushi-ji, W
Sanjuto hokiji.jpg
Älteste dreistöckige Pagode (sanjū-tō) Japans. Asuka-Zeit, errichtet 706
Lonely Trip, 2003
11 Hokki-ji
Pagode henjoin.jpg
Dreigeschoßige Pagode (sanjū-tō) des Henjō-in. Muromachi-Zeit, errichtet 1416
Lonely Trip, 2003
12 Henjō-in
Pagode kiyomizu 1892-95.jpg
Dreigeschoßige Pagode (sanjū-tō) des Kiyomizu-dera in Kyōto. Handkolorierte Aufnahme (Ausschnitt), zwischen 1892–95, von Enami Nobukuni, einem der bekanntesten Fotopioniere Japans. Aufnahme von Osten, der Haupttempel befindet sich im Rücken des Fotografen. 1911 wurde die Pagode hangaufwärts an den heutigen Standort verlegt. Werk von Enami Nobukuni (1859–1929). Meiji-Zeit, 1892–95
Bildquelle: Okinawa Soba, flickr 2008
13 Kiyomizu (alt)
Pagode kiyomizu.jpg
Die gleiche dreigeschossige Pagode (sanjū-tō) des Kiyomizu-dera wie auf dem Foto von Egami Namio, gute hundert Jahre später. Wie man sieht, hat sich nicht nur die Umgebung stark verändert, auch die Pagode selbst verfügt beispielsweise über Dachziegeln, während sie früher offenbar mit Rinde gedeckt war. Das Beispiel verdeutlicht, dass es durchaus möglich ist, traditionelle japanische Holzbauten zu zerlegen, zu verlegen und neu zusammenzusetzen. Edo-Zeit, errichtet 1632
Ron Reznick, 2004
14 Kiyomizu (neu)
Pagode narita.jpg
Diese dreigeschoßige Pagode (sanjū-tō) zeichnet sich durch besonders reichhaltige Ornamente aus. Der Shingon Tempel Shinshō-ji, auch Narita-san, ist ein beliebtes Pilgerzentrum nahe dem Flughafen Narita. Besonders zu Neujahr (O-shōgatsu) zieht er (obwohl ein Tempel) beachtliche Besuchermassen an. Edo-Zeit, errichtet 1712, zahlreiche Reparaturen
Bildquelle: unbekannt
15 Narita
Pagode nachi.jpg
Eigentlich ein als dreigeschoßige Pagode (sanjū-tō) getarnter Aussichtsturm, der allerdings optimal positioniert ist, um einen Blick auf den heiligen Nachi-Wasserfall im Hintergrund zu werfen. Der Nachi-Wasserfall ist Teil des über ein ganzes Bergmassiv verteilten Schrein-Komplexes von Kumano im Südosten der Halbinsel Kii. Spätere Shōwa-Zeit, errichtet 1972
Bildquelle: unbekannt
16 Nachi
Pagode hiei.jpg
Im Unterschied zum tahō-tō-Typ ist hier auch das Obergeschoß quadratisch. Es handelt sich daher um eine „gewöhnliche“ Pagode () des Enryaku-ji mit lediglich zwei Geschoßen. Heian-Zeit(?), zerstört 1571, wieder errichtet 1980
Lonely Trip, 2005
17 Enryaku-ji
Tajūtō-Typ

Die Pagoden mit drei oder fünf Geschoßen stellen den ältesten Pagodentyp Japans dar, der im sechsten und siebenten Jahrhundert von China und Korea übernommen wurde. Seit dieser Zeit haben sich die mehrstöckigen Pagoden fast nicht mehr verändert. In China und Korea sind sie dagegen heute fast vollständig von steinernen Türmen unterschiedlicher Stilrichtungen verdrängt worden. Das liegt daran, dass Japan länger an der Holzbauweise festgehalten hat als China, was mit Resilienz gegenüber Erdbeben zu tun haben könnte. Gerade die bauliche Struktur der Pagoden hat sich als besonders stabil gegenüber Erdbeben erwiesen. Daher sind unter den ältesten Holzbauten Japans Pagoden besonders häufig zu finden.

Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <px
Ein charakteristisches Merkmal dieser sehr alten Holzpagode () des Hōryū-ji ist das relativ breite Untergeschoß. Nara-Zeit, errichtet 711
Bildquelle: unbekannt
18 Horyū-ji, Nara
Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <px
Auf dieser Architekturskizze einer fünfstöckigen Pagode (gojū-tō) erkennt man anhand der beigefügten Säulenschemata sehr schön, wie sich die fünf „Stockwerke“ mit zunehmender Höhe verjüngen. Nur der Mittelpfeiler ist aus einem Stück, er ist allerdings nicht im Boden verankert. Die anderen Stützpfeiler sind immer nur so hoch wie ein Stockwerk. Die Pagode selbst wurde 1631 errichtet und zählt zu den wenigen erhaltenen Gebäuden des einstmals weitläufigen Kan’ei-ji, des Familientempels der Tokugawa im heutigen Ueno-Park . Meiji-Zeit, 1897
Ō-Edo to rakuchū („Groß-Edo und Kyōto“; Ausstellungskatalog). Edo-Tōkyō Hakubutsukan, 2014, S. 142, Abb. 108
19 Kan'ei-ji, Tōkyō
Pagoden Baupläne

Eines der Geheimnisse der Erdbebenresistenz liegt im zentralen Mittelpfeiler (shinbashira, wtl. „Herz-Pfeiler“), der bei den meisten Pagoden — entgegen aller Erwartung — nicht fest im Boden verankert ist, sondern gleichsam frei schwebend erst in einiger Entfernung vom Boden beginnt. Die Pagode ruht daher auf mehreren symmetrisch verteilten Stützen und lässt sich im Bedarfsfall sogar ein wenig verschieben. Die einzelnen Balken einer Pagode sind — wie im übrigen auch bei anderen traditionellen Holzbauten — nicht genagelt, sondern in einander gesteckt und verkeilt, was eine gewisse Beweglichkeit zulässt und Schwingungen innerhalb des Bauwerks abbremst. Darüber hinaus entsteht bei einem Beben ein Schwingungsmuster, das die Erschütterungen abfedert, weil sich jedes „Stockwerk“ in eine entgegengesetzte Richtung bewegt. Dieses Phänomen wird im Fachjargon als „Schlangentanz“ der Pagoden bezeichnet.

In der ersten Blütezeit des japanischen Buddhismus, als dem Staat nichts zu teuer war, um sich die Unterstützung Buddhas und Boddhisattvas zu sichern, errichtete man auf dem Gelände des daibutsu in der damailgen Hauptstadt Nara sogar zwei siebenstöckige Pagoden, die an die hundert Meter hoch gewesen sein sollen und von denen eine bis 1180 überdauerte, bevor sie einem Brand zum Opfer fiel. Sie wurde zwar unter dem eminenten Mönch Chōgen noch einmal aufgebaut, 1362 aber neuerlich ein Raub der Flammen. 1 Danach scheint man sich im Pagodenbau auf einen kleineren Maßstab beschränkt zu haben.

Vielschatz-Pagoden

Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <px
Einer der vielen „Nationalschätze“ von Berg Kōya. Die „Schatz-Pagode“ (tahō-tō) gehört zum dortigen Haupttempel, dem Kongō Sanmai-in. Kamakura-Zeit, errichtet 1223
Bildquelle: unbekannt
20 Sanmai-in, Berg Kōya
Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <px
Der Ishiyama-dera — ein Shingon-Tempel am Südufer des Biwa-Sees — besitzt die älteste erhaltene tahō-tō-Pagode. Kamakura-Zeit, errichtet 1194
Wikimedia Commons, 2009
21 Ishiyama-dera, Shiga-ken
Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <px
Tahō-tō-Pagode des Tempels Jōdo-ji. Der Tempel gehört — trotz seines Namens: „Tempel des Reinen Landes“ — dem Shingon Buddhismus an. Kamakura-Zeit, errichtet 1327
Lonely Trip, 2003
Jōdo-ji, Hiroshima
Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <px
Wird auch als daitō, „Riesenpagode“, eine Sonderform der „Schatz-Pagode“ (tahō-tō) bezeichnet. Einzige erhaltene daitō-Pagode aus vormoderner Zeit. Der Negoro-ji in der Gebirgskette Katsuragi (südlich von Nara) ist ein traditionelles Zentrum der yamabushi und gehört dem Shingon Buddhismus an. In der „Zeit der kämpfenden Länder“ (sengoku jidai, 15.–16. Jh.) unterhielt er eine schlagkräftige Armee von Kriegermönchen. 16. Jh.
Bildquelle: Testudō de ryokō, 2007 (bildbearbeitet)
Negoro-ji, Wakayama
Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <px
Neben dieser „Riesenpagode“ (daitō) gibt es auf dem Klosterberg Kōya — dem wichtigsten Zentrum des Shingon Buddhismus — noch andere, wesentlich ältere und schönere „Schatz-Pagoden“ (tahō-tō), doch in Folge ihrer Masse und ihrer grellen Bemalung zieht diese Pagode unwillkürlich alle Blicke auf sich. Errichtet 1937
Tabi no shashin gazō shū, 2011
Kongōbu-ji, Berg Kōya

Im Laufe der Heian-Zeit kam ein neuer Pagodentyp von eher gedrungener Statur auf, den man als tahō-tō (wtl. Vielschatzpagode) bezeichnet. Tahō-tō Pagoden besitzen lediglich ein Untergeschoß und ein Obergeschoß. Das quadratische Untergeschoß wölbt sich zu einer Halbkugel, auf der das runde Obergeschoß aufsitzt. Dieser Bautyp verbreitete sich mit dem esoterischen Buddhismus in Japan. Er soll — im Gegensatz zu den Vielgeschoßigen Pagoden — ein eigenständiger japanischer Pagodentyp sein. Andererseits kann man auch Ähnlichkeiten mit der Urform der Pagode, dem indischen Stupa, erkennen. Heute sind Vielschatzpagoden vor allem in Shingon-Tempeln zu finden.

Sonderformen

Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <px
Einziges japanisches Beispiel einer achteckigen Pagode (). Vom chinesischen Chan (Zen) Stil beeinflusst. Kamakura-Zeit, errichtet um 1300
Bildquelle: unbekannt
25 Anraku-ji
Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <px
Dreizehnstöckige Pagode, leicht vom Schnee angezuckert. Einzige erhaltene Pagode () dieses Stils in Japan! Befindet sich in der Anlage des Tanzan Jinja (auch Tōnomine), die ehemals als buddhistisches Mausoleum des Ahnherrn der Fujiwara-Dynastie, Nakatomi no Kamatari (614–669) errichtet wurde. Später wurde der Ahnherr zu einer Gottheit und der Tempel zu einem Schrein. Die Pagode, eigentlich ein buddhistisches Merkmal, blieb dennoch als Bestandteil der Schreinanlage bestehen. 16. Jh., errichtet 678, zerstört, wiedererrichtet 1532
kiratemari, (Blog)
26 Tanzan Jinja, Nara-ken
Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <px
Dieser seltene, raketenförmige Pagodentyp besteht lediglich aus dem beringten Stab (sōrin), der üblicherweise die Spitze einer Pagode () bildet. Er dient als Sutrenspeicher. Frühe Edo-Zeit, errichtet 1643
Eve Anderson, 2004
Rinnō-ji, Nikkō
Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <px
Diese Steinpagode () wurde vom Shingon-Mönch Eizon (1201–1290) nahe der berühmten Brücke von Uji und des Tempels Byōdō-in im Süden Kyōtos auf einer Insel im Uji Fluss errichtet. Sie sollte helfen die Stabilität der Brücke zusichern. Unter der Pagode sollen sich Fischereigeräte befinden — ein symbolischer Verzicht auf das Fischen, um durch die Verschonung von Lebewesen gutes Karma anzusammeln. Kamakura-Zeit, 1286
travel.jp
Steinpagode in Uji
Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <px
Das Monument in Form eines gorintō-Grabsteins ist mit deutlich erkennbaren Sanskrit-Zeichen versehen, die die fünf Elemente der buddhistischen Naturlehre symbolisieren. Es befindet sich auf dem Mimizuka ("Ohrenhügel") in Kyōto, wo die Nasen und Ohren der koreanischen Kriegsgegner, die im Zuge von Toyotomi Hideyoshis Korea-Invasion (1592–98) getötet wurden, beigesetzt sind. Zugleich ein Zeichen des Triumphes und der Bitte um Vergebung. Edo-Zeit, errichtet 1773
Wikimedia Commons, Frank Gualtieri, 2006
Mimizuka, Kyōto

Obwohl die große Mehrzahl japanischer Pagoden den beiden oben genannten Stiltypen entspricht, gibt es auch einige Sonderformen, wie die achteckige Pagode des Anraku-ji in Nagano oder die dreizehnstöckige Pagode des Tanzan Schreins in der Präfektur Nara. Wie schon erwähnt, gab es auch sieben- und neunstöckige Varianten, die weit größer waren als alle heute erhaltenen Pagoden. All diese Sonderformen haben sich aber auf die Dauer nicht durchgesetzt.

Die Grundform der Pagode dient jedoch nicht nur zur Errichtung turmartiger Gebäude. So findet man z.B. vielstöckige pagodenartige Stelen aus Stein, die mehr oder weniger als Denkmäler anzusehen sind und häufig auf Friedhöfen stehen. Auch die traditionellen japanischen Grabsteine sind der Wortbedeutung nach Pagoden bzw. Stupas (s. Sidepage Gorintō).

Schließlich wurden Pagoden auch graphisch dargestellt. Diverse heilige Texte wurden so gestaltet, dass das Schriftbild eine Pagode aus Schriftzeichen ergab.

Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <px
Mandala aus Schriftzeichen (Kinji hōtō mandara), welche eine zehnstufige Pagode () bilden. Die Schriftzeichen ergeben zusammen ein Kapitel des Goldglanz Sutras (Konkōmyō-kyō). 12. Jh.
Izutsuya no kigō, (Blog) 2011
Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <px
Detail eines Mandalas aus Schriftzeichen ( Kinji hōtō mandara), welches eine zehnstufige Pagode (), zeigt. Die Schriftzeichen ergeben zusammen ein Kapitel des Goldglanz-Sutras (Konkōmyō saishōō-kyō 金光明最勝王経). 12. Jh.
Bamse, 2011, Wikimedia Commons
Kinji hōtō mandara (Schatzpagode aus Goldlettern). Chūson-ji, Hiiraizumi, Iwate-ken. 12. Jh, Goldtinte auf blauschwarzem Grund. Zehngeschoßige Pagode bestehend aus Schriftzeichen, die zusammen ein Kapitel des Goldglanz-Sutras ergeben.


Verweise

Verwandte Themen

Fußnoten

  1. Rosenfield 2011, S. 126–27

Internetquellen

Japanische Pagodensammlungen:

  • Nihon no tōba Minaga S. (jap.)
    Diese Seite aus den Anfängen des Webdesigns enthält die detailliertesten Angaben zur Architekturgeschichte der Pagoden. Ich selbst beziehe die meisten technischen Daten zu den Pagoden von hier.
  • Pagodas in Japan (jap., en.)
  • Lonely Trip, Tō-eria (jap., inaktiv; Zugang über Internet Archive)
    Diese Seite enthält vor allem Photos.
  • Nihon no Tō (jap.)


Letzte Überprüfung der Linkadressen: Jul. 2020

Bilder

Quellen und Erläuterungen zu den Bildern auf dieser Seite:

  1. ^ 
    Pagode horyuji.jpg

    Ein charakteristisches Merkmal dieser sehr alten Holzpagode () des Hōryū-ji ist das relativ breite Untergeschoß. Nara-Zeit, errichtet 711
    Lonely Trip, 2003

  2. ^ 
    Pagode kofukuji.jpg

    Die Pagode (gojū-tō) des Kōfuku-ji wurde mehrmals zerstört oder beschädigt und nach alten Plänen wieder aufgebaut. Die letzte Wiedererrichtung stammt aus 1426. Nara-Zeit, errichtet 730
    663highland, 2010 (Wikimedia Commons)

  3. ^ 
    Pagode daigoji.jpg

    Fünfgeschoßige Pagode (gojū-tō) des Daigo–ji. Eines der wenigen Gebäude Kyōtos aus der Heian-Zeit, die den Ōnin-Krieg (Ōnin no Ran) überstanden. Heian-Zeit, errichtet 951
    Lonely Trip, 2004

  4. ^ 
    Pagode toji2.jpg

    Mit fast 55 m Gesamthöhe ist dies die größte fünfgeschossige (gojū-tō) Holzpagode Japans. Es wurde kaum eine Verjüngung der einzelnen Stockwerke durchgeführt. Errichtet 828, zerstört, neu errichtet 1644
    S. Minaga, 2001

  5. ^ 
    Asakusa pagode.jpg

    Der berühmte Asakusa-dera in Tōkyō besaß bis zum Zweiten Weltkrieg eine fünfstöckige Holzpagode (gojū-tō) aus dem Jahr 1648. Sie wurde 1945 zusammen mit den meisten anderen Gebäuden der Anlage zerstört. Die neue Pagode wurde von der rechten auf die linke Seite des Zugangswegs (Nakamise dōri) verlegt. 1973
    Edward Hahn, 2007

  6. ^ 
    Gojuto itsukushima.jpg

    Fünfstöckige Pagode (gojū-tō) von Itsukushima; Teil des frisch angestrichenen UNESCO-Kulturerbes von Miyajima. Errichtet 1407, erneuert 1533
    Bildquelle: Lonely Trip, 2004, über Internet Archive

  7. ^ 
    Pagode nikko.jpg

    Diese besonders schlanke fünfgeschossige Pagode (gojū-tō) befindet sich auf dem Gelände des Tōshō-gū Schreins (!) in Nikkō. Edo-Zeit, errichtet 1650, zerstört 1815, wiedererrichtet 1818
    Mike Murrill, flickr 2007

  8. ^ 
    Pagode muroji.jpg

    Die kleinste unter den klassischen 5-Stock Pagoden (gojū-tō). Das Kloster Murō-ji wird auch als „Berg Kōya der Frauen“ bezeichnet, weil es — im Gegensatz zum berühmten Zentrum des Shingon-Buddhismus — auch schon in vormoderner Zeit von Frauen besucht werden durfte. Heian-Zeit, errichtet um 800
    Bildquelle: Mihoo Nikki, 2007 (bildbearbeitet)

  9. ^ 
    Toto yakushiji.jpg

    Gilt als dreistöckige Pagode (sanjū-tō), die eingeschobenen Zwischendächer verleihen ihr aber eine besondere Note. Seit ihrer Errichtung wurde diese Pagode zwar oft beschädigt, aber nie ganz zerstört. Die „Westliche Pagode“ des Yakushi-ji wurde hingegen ganz zerstört und erst 1981 nach dem Bauplan dieser Pagode rekonstruiert. Errichtet 730
    Matthew McVickar, flickr 2005

  10. ^ 
    Saito yakushiji.jpg

    Schon in der Nara-Zeit gab es zur Östlichen Pagode des Yakushi-ji (s. voriges Bild) ein Pendant. Diese Pagode wurde aber 1528 zerstört und erst 1981, nach der Bauart der Östlichen Pagode (sanjū-tō), wieder errichtet. Die Bemalung entspricht dem ursprünglichen Stil beider Pagoden. Da man den natürlichen Schrumpfungsprozess des Holzes einberechnete, ist diese Pagode derzeit um 30cm höher als ihr Zwilling. Errichtet 1981
    Bildquelle: unbekannt

  11. ^ 
    Sanjuto hokiji.jpg

    Älteste dreistöckige Pagode (sanjū-tō) Japans. Asuka-Zeit, errichtet 706
    Lonely Trip, 2003

  12. ^ 
    Pagode henjoin.jpg

    Dreigeschoßige Pagode (sanjū-tō) des Henjō-in. Muromachi-Zeit, errichtet 1416
    Lonely Trip, 2003

  13. ^ 
    Pagode kiyomizu 1892-95.jpg

    Dreigeschoßige Pagode (sanjū-tō) des Kiyomizu-dera in Kyōto. Handkolorierte Aufnahme (Ausschnitt), zwischen 1892–95, von Enami Nobukuni, einem der bekanntesten Fotopioniere Japans. Aufnahme von Osten, der Haupttempel befindet sich im Rücken des Fotografen. 1911 wurde die Pagode hangaufwärts an den heutigen Standort verlegt. Werk von Enami Nobukuni (1859–1929). Meiji-Zeit, 1892–95
    Bildquelle: Okinawa Soba, flickr 2008

  14. ^ 
    Pagode kiyomizu.jpg

    Die gleiche dreigeschossige Pagode (sanjū-tō) des Kiyomizu-dera wie auf dem Foto von Egami Namio, gute hundert Jahre später. Wie man sieht, hat sich nicht nur die Umgebung stark verändert, auch die Pagode selbst verfügt beispielsweise über Dachziegeln, während sie früher offenbar mit Rinde gedeckt war. Das Beispiel verdeutlicht, dass es durchaus möglich ist, traditionelle japanische Holzbauten zu zerlegen, zu verlegen und neu zusammenzusetzen. Edo-Zeit, errichtet 1632
    Ron Reznick, 2004

  15. ^ 
    Pagode narita.jpg

    Diese dreigeschoßige Pagode (sanjū-tō) zeichnet sich durch besonders reichhaltige Ornamente aus. Der Shingon Tempel Shinshō-ji, auch Narita-san, ist ein beliebtes Pilgerzentrum nahe dem Flughafen Narita. Besonders zu Neujahr (O-shōgatsu) zieht er (obwohl ein Tempel) beachtliche Besuchermassen an. Edo-Zeit, errichtet 1712, zahlreiche Reparaturen
    Bildquelle: unbekannt

  16. ^ 
    Pagode nachi.jpg

    Eigentlich ein als dreigeschoßige Pagode (sanjū-tō) getarnter Aussichtsturm, der allerdings optimal positioniert ist, um einen Blick auf den heiligen Nachi-Wasserfall im Hintergrund zu werfen. Der Nachi-Wasserfall ist Teil des über ein ganzes Bergmassiv verteilten Schrein-Komplexes von Kumano im Südosten der Halbinsel Kii. Spätere Shōwa-Zeit, errichtet 1972
    Bildquelle: unbekannt

  1. ^ 
    Pagode hiei.jpg

    Im Unterschied zum tahō-tō-Typ ist hier auch das Obergeschoß quadratisch. Es handelt sich daher um eine „gewöhnliche“ Pagode () des Enryaku-ji mit lediglich zwei Geschoßen. Heian-Zeit(?), zerstört 1571, wieder errichtet 1980
    Lonely Trip, 2005

  2. ^ 
    Pagode horyuji.gif

    Ein charakteristisches Merkmal dieser sehr alten Holzpagode () des Hōryū-ji ist das relativ breite Untergeschoß. Nara-Zeit, errichtet 711
    Bildquelle: unbekannt

  3. ^ 
    Pagode kaneiji.jpg

    Auf dieser Architekturskizze einer fünfstöckigen Pagode (gojū-tō) erkennt man anhand der beigefügten Säulenschemata sehr schön, wie sich die fünf „Stockwerke“ mit zunehmender Höhe verjüngen. Nur der Mittelpfeiler ist aus einem Stück, er ist allerdings nicht im Boden verankert. Die anderen Stützpfeiler sind immer nur so hoch wie ein Stockwerk. Die Pagode selbst wurde 1631 errichtet und zählt zu den wenigen erhaltenen Gebäuden des einstmals weitläufigen Kan’ei-ji, des Familientempels der Tokugawa im heutigen Ueno-Park . Meiji-Zeit, 1897
    Ō-Edo to rakuchū („Groß-Edo und Kyōto“; Ausstellungskatalog). Edo-Tōkyō Hakubutsukan, 2014, S. 142, Abb. 108

  4. ^ 
    Pagode sanmaiin koya.jpg

    Einer der vielen „Nationalschätze“ von Berg Kōya. Die „Schatz-Pagode“ (tahō-tō) gehört zum dortigen Haupttempel, dem Kongō Sanmai-in. Kamakura-Zeit, errichtet 1223
    Bildquelle: unbekannt

  5. ^ 
    Pagode ishiyama.jpg

    Der Ishiyama-dera — ein Shingon-Tempel am Südufer des Biwa-Sees — besitzt die älteste erhaltene tahō-tō-Pagode. Kamakura-Zeit, errichtet 1194
    Wikimedia Commons, 2009

  6. ^ 
    Pagode jodoji hiroshima.jpg

    Tahō-tō-Pagode des Tempels Jōdo-ji. Der Tempel gehört — trotz seines Namens: „Tempel des Reinen Landes“ — dem Shingon Buddhismus an. Kamakura-Zeit, errichtet 1327
    Lonely Trip, 2003

  7. ^ 
    Pagode negoroji.jpg
    Wird auch als daitō, „Riesenpagode“, eine Sonderform der „Schatz-Pagode“ (tahō-tō) bezeichnet. Einzige erhaltene daitō-Pagode aus vormoderner Zeit.

    Der Negoro-ji in der Gebirgskette Katsuragi (südlich von Nara) ist ein traditionelles Zentrum der yamabushi und gehört dem Shingon Buddhismus an. In der „Zeit der kämpfenden Länder“ (sengoku jidai, 15.–16. Jh.) unterhielt er eine schlagkräftige Armee von Kriegermönchen. 16. Jh.
    Bildquelle: Testudō de ryokō, 2007 (bildbearbeitet)

  8. ^ 
    Konpondaito.jpg

    Neben dieser „Riesenpagode“ (daitō) gibt es auf dem Klosterberg Kōya — dem wichtigsten Zentrum des Shingon Buddhismus — noch andere, wesentlich ältere und schönere „Schatz-Pagoden“ (tahō-tō), doch in Folge ihrer Masse und ihrer grellen Bemalung zieht diese Pagode unwillkürlich alle Blicke auf sich. Errichtet 1937
    Tabi no shashin gazō shū, 2011

  9. ^ 
    Pagode anrakuji.jpg

    Einziges japanisches Beispiel einer achteckigen Pagode (). Vom chinesischen Chan (Zen) Stil beeinflusst. Kamakura-Zeit, errichtet um 1300
    Bildquelle: unbekannt

  10. ^ 
    Pagode tanzan2.jpg

    Dreizehnstöckige Pagode, leicht vom Schnee angezuckert. Einzige erhaltene Pagode () dieses Stils in Japan! Befindet sich in der Anlage des Tanzan Jinja (auch Tōnomine), die ehemals als buddhistisches Mausoleum des Ahnherrn der Fujiwara-Dynastie, Nakatomi no Kamatari (614–669) errichtet wurde. Später wurde der Ahnherr zu einer Gottheit und der Tempel zu einem Schrein. Die Pagode, eigentlich ein buddhistisches Merkmal, blieb dennoch als Bestandteil der Schreinanlage bestehen. 16. Jh., errichtet 678, zerstört, wiedererrichtet 1532
    kiratemari, (Blog)

  11. ^ 
    Sorinto rinnoji.jpg

    Dieser seltene, raketenförmige Pagodentyp besteht lediglich aus dem beringten Stab (sōrin), der üblicherweise die Spitze einer Pagode () bildet. Er dient als Sutrenspeicher. Frühe Edo-Zeit, errichtet 1643
    Eve Anderson, 2004

  12. ^ 
    Ishinoto.jpg

    Diese Steinpagode () wurde vom Shingon-Mönch Eizon (1201–1290) nahe der berühmten Brücke von Uji und des Tempels Byōdō-in im Süden Kyōtos auf einer Insel im Uji Fluss errichtet. Sie sollte helfen die Stabilität der Brücke zusichern. Unter der Pagode sollen sich Fischereigeräte befinden — ein symbolischer Verzicht auf das Fischen, um durch die Verschonung von Lebewesen gutes Karma anzusammeln. Kamakura-Zeit, 1286
    travel.jp

  13. ^ 
    Gorinto mimizuka.jpg

    Das Monument in Form eines gorintō-Grabsteins ist mit deutlich erkennbaren Sanskrit-Zeichen versehen, die die fünf Elemente der buddhistischen Naturlehre symbolisieren. Es befindet sich auf dem Mimizuka ("Ohrenhügel") in Kyōto, wo die Nasen und Ohren der koreanischen Kriegsgegner, die im Zuge von Toyotomi Hideyoshis Korea-Invasion (1592–98) getötet wurden, beigesetzt sind. Zugleich ein Zeichen des Triumphes und der Bitte um Vergebung. Edo-Zeit, errichtet 1773
    Wikimedia Commons, Frank Gualtieri, 2006

  14. ^ 
    Pagoden mandala.jpg

    Mandala aus Schriftzeichen (Kinji hōtō mandara), welche eine zehnstufige Pagode () bilden. Die Schriftzeichen ergeben zusammen ein Kapitel des Goldglanz Sutras (Konkōmyō-kyō). 12. Jh.
    Izutsuya no kigō, (Blog) 2011

  15. ^ 
    Pagoden mandala detail.jpg

    Detail eines Mandalas aus Schriftzeichen ( Kinji hōtō mandara), welches eine zehnstufige Pagode (), zeigt. Die Schriftzeichen ergeben zusammen ein Kapitel des Goldglanz-Sutras (Konkōmyō saishōō-kyō 金光明最勝王経). 12. Jh.
    Bamse, 2011, Wikimedia Commons


Glossar

Namen und Fachbegriffe auf dieser Seite:

  • Anraku-ji 安楽時 ^ ältester Zen-Tempel in der Präfektur Nagano, Gründung in der Kamakura-Zeit
  • Bodhisattva (skt.) बोधिसत्त्व ^ „Erleuchtetes Wesen“, Vorstufe zur vollkommenen Buddhaschaft (jap. bosatsu 菩薩)
  • Buddha (skt.) बुद्ध ^ „Der Erleuchtete“ (jap. butsu, hotoke 仏 oder Budda 仏陀)
  • Chōgen 重源 ^ 1121–1206; Mönch der Shingon-shū, bekannt für die Wiedererrichtung des Tōdaiji
  • daibutsu 大仏 ^ wtl. „Großer Buddha“; monumentale Buddha-Statue
  • gojū-tō 五重塔 ^ fünfstöckige Pagode
  • Heian 平安 ^ auch Heian-kyō 平安京, „Stadt des Friedens“; politisches Zentrum 794–1185 (= Heian-Zeit)
  • mikkyō 密教 ^ esoterischer Buddhismus, Tantrismus; wtl. geheime Lehre; Gegenstück zu kengyō; in Japan vor allem durch den Shingon, aber auch durch Teile des Tendai Buddhismus vertreten
  • sanjū-tō 三重塔 ^ dreistöckige Pagode
  • shinbashira 心柱/真柱 ^ Bezeichnet die zentrale Säule einer Pagode, wtl. Herz-Pfeiler oder wahrer Pfeiler
  • Shingon-shū 真言宗 ^ Shingon-Schule, wtl. Schule des Wahren Wortes; wichtigste Vertreterin des esoterischen Buddhismus (mikkyō) in Japan
  • stūpa (skt.) स्तूप ^ „Hügel“, Grabmonument (jap. 塔 oder sotoba 卒塔婆)
  • tahō-tō 多宝塔 ^ einstöckiger Pagodentyp, wtl. „Vielschatzpagode“
  • tajū-tō 多重塔 ^ mehrstöckige Pagode
  • Tanzan Jinja 談山神社 ^ Schrein in den Bergen südlich von Nara, wo u.a. Nakatomi no Kamatari verehrt wird; vor der Meiji-Restauration gemischt-religiöse Kultstätte, die unter dem Namen Tōnomine bekannt war; daher gibt es hier auch eine (eigentlich buddhistische) dreizehnstöckige Pagode
  • ^ Pagode; Turm; abgeleitet von skt. stupa; auch sotoba
Religion in JapanBautenTempelPagoden
Logo ebisu 150.png
Religion in JapanInhaltsübersicht

Diese Seite:

„Japanische Pagoden.“ In: Bernhard Scheid, Religion-in-Japan: Ein digitales Handbuch. Universität Wien, seit 2001