Krankheiten in Altertum, Mittelalter und Neuzeit

Aus Kamigraphie
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Der folgende Überblick stützt sich auf die Periodisierung von William Wayne Farris, insbesondere seine Einteilung in durch Charakteristika der Krankheiten definierte Phasen in „Diseases of the premodern period in Japan“.[1] Farris’ Einteilung ermöglicht ein strukturiertes, aber gleichzeitig holistisches Vorgehen, da weder scharfe Trennlinien basierend auf politischen Zäsuren, die für Epidemien allenfalls geringe Relevanz hatten, gezogen werden, noch zwischen verschiedenen Krankheiten, was auch die Betrachtung deren Interaktion ermöglicht.

Altertum (4.–12. Jh.)

Das Altertum (kodai 古代) repräsentiert die erste Epoche der japanischen Geschichte, für die gesicherte Aufzeichnungen über Krankheiten nachgewiesen sind. So gestaltet sich die Rikkokushi 六国史, eine Sammlung von sechs die frühe Geschichte Japans dokumentierenden Chroniken, als unersetzliche Grundlage zur Rekonstruktion der Bevölkerungsstruktur und damaliger Epidemien.

Kofun/Asuka-Zeit (300–710), 1. Phase

Japans Insellage bildete eine natürliche Barriere gegen den Import von Krankheiten vom asiatischen Festland und gestattete so während der Bronze- und Eisenzeit (200 v. Chr. bis 300 n. Chr.) sowie der ersten Hälfte der Kofun-Zeit 古墳時代 (bis etwa 500) ein Bevölkerungswachstum und insbesondere auch einen Anstieg der Bevölkerungsdichte, der den Nährboden für die Epidemien der Kofun-Zeit bot.[1]

Die ältesten Aufzeichnungen über Epidemien finden sich im 6. Jh., in dem mit zwei im Nihon shoki 日本書紀 beschriebenen Krankheitsausbrüchen von 552 (Epidemie nachdem Kinmei Tennō 欽明天皇 (509–571, r. 539–571) Soga no Iname 蘇我稲目 (506–570) angewiesen hatte, einem Bildnis Buddhas zu huldigen[2]) bzw. 585 (Epidemie nachdem Bidatsu Tennō 敏達天皇 (538–585, r. 572–585) Soga no Umako 蘇我馬子 angewiesen hatte, ein Bildnis Buddhas zu verehren[3]) die auf die Einführung und Verehrung von buddhistischen Devotionalien bzw. der Religion an sich zurückgeführt werden. Als ursächlicher Zusammenhang wird nach modernem medizinischem Verständnis jedoch nicht eine strafende Gesinnung shintoistischer Gottheiten, vielmehr die Zunahme der Kontakte mit anderen Ländern betrachtet, als deren Folge neben der Einfuhr und Übernahme fremder Kulturpraktiken auch die Einschleppung von bis dato nicht aufgetretenen Krankheiten zu nennen ist.

Mangels exakter Beschreibungen der Symptome ist jedoch eine eindeutige Identifikation der Art der Erkrankung nicht möglich. Im Eintrag über die Epidemie des Jahres 585 im Nihon shoki (20. Buch, Bidatsu Tennō, 14. Jahr/585, Frühling, 3. Monat, 30. Tag) bzw. in der Übersetzung von William Aston wird die Krankheitssymptomatik wie folgt beschrieben:

又發瘡死者。充盈於國。其患瘡者言。身如被焼被打被摧。啼泣而死。
Again the Land was filled with those who were attacked with sores and died thereof. The persons thus afflicted with sores said:—'Our bodies are as if they were burnt, as if they were beaten, as if they were broken,' and so lamenting, they died.
『日本書記』巻第二十敏達十四年(五八五), Übersetzung von William Aston[4]

Mitunter wird die Epidemie von 585 teilweise als erstes Auftreten der Pocken in Japan oder als Masern interpretiert.[1] Da allerdings sowohl Pocken als auch Masern mit hohem Fieber und ausgeprägten, wenn auch stark unterschiedlichen Effloreszenzen einhergehen, ist eine Diagnose ausschließlich anhand dieser Quelle nicht mit Gewissheit möglich.

Abgesehen von den zwei oben genannten und einer im Jahre 698 sind für diese Epoche keine weiteren Epidemien dokumentiert.[1] Ob dies den Tatsachen entspricht oder vielmehr einer unvollständigen Aufzeichnung geschuldet ist, kann nicht mit Gewissheit beantwortet werden, der intensive Austausch Japans mit China im 6. und 7. Jh. und das einhergehende Ausbreitungspotenzial von Krankheiten lässt jedoch Letzteres vermuten.

Neben einer allfälligen Unvollständigkeit ist ein weiteres gravierendes Problem dieser frühen Zeit die mangelnde Präzision der Quellen, die keine akkuraten oder zuverlässigen Aussagen über Epidemien zulässt. So wird weder auf das Ausmaß detailliert eingegangen – vielmehr finden sich Formulierungen wie „Provinz X betroffen“ oder „das ganze Land betroffen“ – noch konkrete Todeszahlen angegeben. Weiters fehlt es in vielen Fällen an einer Identifikation der Krankheiten oder an einer hinreichend genauen Beschreibung der Symptome, sodass in retrospektiver Betrachtung die Krankheit bestimmt werden könnte.[5]

Der folgende Auszug aus dem Shoku Nihongi 続日本紀 soll dies illustrieren:

三月丁夘〈七〉丁夘。
越後國言疫。給醫藥救之。
7th day. Echigo reported epidemic disease, this was remedied by granting medicine.
『続日本紀』巻第一文武二年(六九八), Übersetzung von J. B. Snellen[6]

Der Vermerk dokumentiert die Meldung einer Epidemie in der Provinz Echigo 越後国[7], der durch Bereitstellung von Medizin Abhilfe geschaffen wurde. Hierbei handelt es sich um den einzigen Eintrag zu dieser Epidemie; weitere Informationen stehen nicht zur Verfügung, wodurch eine Rekonstruktion der Ursachen, des Verlaufs sowie der Folgen nicht realisierbar ist.

Nara-Zeit (710–794), frühe und mittlere Heian-Zeit (794–1050), 2. Phase

Diese Phase unterscheidet sich deutlich von der vorangegangenen Kofun-Zeit. Beginnend mit dem 8. Jh. stieg die Frequenz an Epidemien erheblich an. Aufgrund intensiveren Kontakts mit den Nachbarländern und mangels Immunitäten in der Bevölkerung kommt es zu zahlreichen verheerenden Epidemien, der große Teile der Bevölkerung zum Opfer fielen, vor allem Erwachsene und die weitere massive Einflüsse auf Gesellschaft, Landbesitz, Steuersystem, ökonomische Entwicklung, Arbeit, Religion, Literatur und diverse weitere Aspekte des Lebens ausübten.[1]

Als eine der wesentlichen Ursachen für die enorme Zahl an Zeugnissen von Epidemien dieser Phase gilt auch die etwa ab Mitte des 7. Jh. beginnende Entwicklung des ritsuryōsei][8] 律令制. Mit dessen Einführung wurde auch ein System zur Meldung von Katastrophen implementiert. Grundsätzlich mussten alle Katastrophen, auch Epidemien, die im Land auftraten, an den Kaiserhof gemeldet werden.[9] Von diesem wurden dann in Übereinstimmung mit den Regularien des ritsuryōsei Maßnahmen ergriffen, die gesetzten Handlungen dokumentiert und in die Zusammenstellung der Chroniken integriert. Die Maßnahmen bestanden zumeist aus der Bereitstellung medizinischer Hilfsmittel, wirtschaftlichen Entlastungen wie Steuererlässen, Nahrungsmittelspenden sowie Versuchen, den Unmut der Götter zu besänftigen, bspw. durch Generalamnestien, die Absage von höfischen Veranstaltungen, die Rezitation verschiedener Sutras oder die Veranstaltung religiöser Feiern.[10]

In der Nara-Periode herrschte der Kaiserhof jedoch nicht über ganz Japan. Es ist daher denkbar, dass betroffene Ortschaften Katastrophen nicht an die Zentralregierung meldeten oder der kaiserliche Hof nicht intervenierte, und somit keine Aufzeichnung erfolgte.[11]

Ungeachtet der Vollständigkeit der Aufzeichnungen steht auch erneut deren diagnostische Eignung zur Frage; so lag die Identifikationsrate von epidemischen Krankheiten im 8. und 9. Jh. lediglich bei 8,9 % bzw. 12,8 %.[12] Insofern erscheint es nicht verwunderlich, dass auch bis heute von Historikern wegen unzureichender Beschreibungen der Krankheiten nur fünf mit Gewissheit identifiziert werden konnten: Pocken, Masern, Influenza, Mumps und Ruhr. Deren dokumentierte Ausbrüche werden im Folgenden angeführt:[13][14][15][16]

  • Pocken: 735–737, 763, 790, 853, 915, 925, 947, 974, 993(–995), 998, 1001, 1020, 1025, 1036
  • Masern: 998, 1025. Eine sichere Differenzierung zwischen Masern und Pocken in dieser Zeit kann jedoch nicht als gegeben angenommen werden.
  • Influenza: 862–864, 872, 920, 923, 993, 1015. Anders als Pocken und Masern, die am aktivsten von Frühling bis Herbst waren, trat Influenza meist im Winter auf. Die Zahl der Todesopfer war im Vergleich geringer.
  • Mumps: 959, 1029. Betroffen war v. a. die Hauptstadt Heian 平安京.
  • Ruhr: 861, 915, 947, 1016, 1025, 1027. Ruhrepidemien traten im Spätsommer oder Herbst und zumeist in Verbindung mit anderen Epidemien wie den Pocken in Erscheinung.

Neben den eindeutig identifizierbaren Krankheiten wird ferner eine Epidemie im Jahr 808, die mehr als der Hälfte der Bevölkerung das Leben gekostet haben soll, mit dem Pesterreger assoziiert. Anhand der gesicherten Prävalenz im Mittelmeerraum und im Nahen Osten sowie den Belegen, die eine Ausbreitung entlang der chinesischen Küsten zwischen 762 und 806 nahelegen, können Mutmaßungen über die weitere Ausbreitung bis nach Japan angestellt werden.[17][18]

Anhand der Schilderungen im Makura no sōshi 枕の草子 von Sei Shōnagon 清 少納言 kann zudem auf die Existenz von Tuberkulose, Beriberi (diverse aus einem Mangel an Thiamin resultierende Krankheitsbilder) und Malaria geschlossen werden.[19]

Die Pockenepidemie von 735–737

Als verheerendstes Ereignis dieser Zeit gilt die Pockenepidemie von 735–737, die sich, von einem japanischen Fischer eingeschleppt, ausgehend von ihrem Epizentrum in Dazaifu 太宰府市[20], Nordkyushu, bis in den Osten Japans ausbreitete und im Verlauf von drei Jahren zwischen 25 und 35 Prozent der japanischen Bevölkerung dahinraffte.[17] Aufgrund der hohen Todeszahlen gilt sie als Pendant zu den Pestausbrüchen, die den europäischen Kontinent im 14. Jh. heimsuchten.

Die Epidemie betraf das gemeine Volk wie den Hofadel; zu ihren prominentesten Opfern zählen die vier Brüder der einflussreichen Fujiwara-Familie 藤原氏 (Fusasaki 房前681–737; Maro 麻呂 695–737; Muchimaro 武智麻呂 680–737; Umakai 宇合 694–737), deren plötzliches Ableben den Aufstieg des rivalisierenden Tachibana no Moroe 橘諸兄 (684–757) in eine hohe Position am Hof von Shōmu Tennō 聖武天皇 (701–756) ermöglichte.[21]

Die in den vorangegangenen Jahren erlittenen Missernten begünstigten den Verlauf, was sich auf einen reduzierten Gesundheitszustand der allgemeinen Bevölkerung infolge des Nahrungsmittelmangels zurückführen lässt.[22]

Charakteristisch für diese Epidemie ist die hohe Mortalität unter Erwachsenen, die auf einen historisch erstmaligen Ausbruch der Pocken schließen lässt und gegen die vorhin angeführten Theorien über deren Auftreten im 6. Jh. spricht.[17] Alternativ könnte es sich bei der Epidemie von 735 auch um die erste handeln, die die Hauptstadt Heijō-kyō, das heutige Nara, erreichte, die Pocken den Südwesten Japans aber bereits früher heimgesucht hatten.[17]

Neben aussichtslosen Versuchen, der Plage durch Bereitstellung von Medizin Herr zu werden – wobei „Medizin“ in dieser Epoche als Kräutersud zu verstehen ist –, wurden aus epidemiologischer Sicht auch überaus sinnhafte Maßnahmen wie die Absage von Festen oder anderen Großveranstaltungen angeordnet.[23]

Sie unterscheidet sich auch insofern von vorangegangenen Epidemien, als für sie sehr umfangreiche, präzise und auch konsistente Aufzeichnungen, z.B. im Shoku Nihongi, existieren, worin sie eindeutig als Pocken identifiziert werden. Die relevanten Stellen des Jahres 735 im Shoku Nihongi (Band 12, 7. Jahr Tempyō) werden im Folgenden betrachtet:

八月丙午。大宰府言。管内諸國疫瘡大發。百姓悉臥。今年之間欲停貢調。許之。
23. Tag des 8. Monats: Der Dazaifu[24] meldet große Ausbrüche von Epidemien in den Ländern unter seiner Kontrolle. Die Bauern sind alle bettlägerig. Ersuchen um Aussetzung des diesjährigen Tributs.

閏十一月戊戌、詔以災變數見、疫病不已、大赦天下、云云。
5. Tag des 11. Monats (Schaltmonat): Ein kaiserliches Dekret gewährt im Hinblick auf die Zahl an Katastrophen und Epidemien eine landesweite Amnestie.

十二月、是歲、年頗不穩、自夏至冬、天下患豌豆瘡、〈俗曰裳瘡〉夭死者多。
Zwölfter Monat: Das Jahr war äußerst unbeständig. Von Sommer bis Winter litt das Land unter endōsō/Pocken (gemeinhin: mokasa/Pocken) Es gab viele verfrühte Tode.
『続日本紀』巻第十二天平七年(七三五), Übersetzung des Verfassers

Neben dem schlechten gesundheitlichen Zustand der allgemeinen Bevölkerung und der Bitte um Steuerbefreiung wird außerdem eine kaiserliche Generalamnestie beschrieben, wohl in der Hoffnung aufgebrachte kami 神 zu beruhigen, als deren Wirken Epidemien interpretiert wurden. Zudem dokumentiert dieser Auszug auch die erstmalige Benennung der Krankheit als endōsō 豌豆瘡 bzw. mokasa 裳瘡, zwei zur damaligen Zeit verwendete Bezeichnungen für Pocken.

Einflüsse auf die japanische Bevölkerung

Der Einfluss dieser Epidemien auf die damalige japanische Gesellschaft gestaltete sich mannigfaltig, wobei u. a. folgende Aspekte angeführt werden können:[25]

  • stagnierende Bevölkerungsentwicklung
  • Aufgabe einer dörflichen Verwaltungsebene
  • gebremste landwirtschaftliche Produktion
  • Anstieg der Migration
  • Arbeitskräftemangel
  • steigende Ungleichverteilung der Einkommen
  • Wandel von Gouverneuren zu Steuerpächtern
  • Ausbreitung des Buddhismus
  • Einflüsse auf die Volkskultur (Feste wie das Gion Matsuri 祇園祭 entstanden in der Hoffnung, die Hauptstadt Heian-kyō von Krankheiten zu reinigen

Späte Heian-Zeit (1050–1185), 3. Phase

In der späten Heian-Zeit reduzierten sich die Auswirkungen der Krankheiten auf die japanische Bevölkerung, einerseits durch weniger gravierende Epidemien, andererseits durch eine geringere Frequenz (Abnahme von durchschnittliche einer Epidemie alle 2,9 Jahre auf eine Epidemie alle 4,2 Jahre). Viele Krankheiten wurden endemisch, womit auch ein Wandel zu Kinderkrankheiten einherging. Influenza hingegen zeigte mangels einer Resistenzentwicklung und aufgrund des kälteren und feuchteren Klimas eine zu Pocken und Masern konträre Entwicklung; so waren die Epidemien verheerender als in den vergangenen Phasen. Mit Lepra, Tuberkulose, Hepatitis und Malaria gewannen weitere Krankheiten an Bedeutung. Epidemien sind für die folgenden Jahre dokumentiert:[26][27][28][29]

  • Pocken: 1072, 1085, 1093–1094, 1113, 1126, 1143, 1161, 1175, 1177
  • Masern: 1077, 1093–1094, 1113, 1127, 1163
  • Influenza: 1134–1135, 1150
  • Ruhr: 1077, 1144

Mittelalter (12.–16. Jh.)

Als japanisches Mittelalter (chūsei 中世) wird gemeinhin die Zeit zwischen der Heian-Zeit, die mit der Verlegung der Hauptstadt nach Kamakura durch das Shōgunat endete und der Edo-Zeit angesehen.

Für die weitere Abhandlung in Bezug auf Krankheiten, soll nicht die sonst übliche Einteilung, sondern die von William Wayne Farris verwendet werden, da sich diese näher and den entscheidenden Tendenzen des Bevölkerungswachstums orientiert und diese besser widerspiegelt. Die betrachteten drei Abschnitte sind wie folgt: Frühe Mittelalter (1150–1280), „Muromachi Optimum“ (1280–1450) und die Zeit der streitenden Reiche (1450–1600).

Das Bevölkerungswachstums bleibt wie auch schon in den Zeitaltern davor, zu Beginn des Mittelalters in einer gewissen Stasis, gewinnt aber ab 1280 langsam Momentum, u.a. durch Rückgang der Virulenz von Infektionskrankheiten (vor allem Pocken), Verbesserungen der Agrarwirtschaft und Anbau, sowie zu Ende der Periode einer Stabilisierung der Staatsgewalt.[30] So wird die Bevölkerung um 1150 auf ca. 5,5–6,3 Millionen geschätzt und hat sich zu Beginn der Edo-Zeit um 1600 auf geschätzte 15–17 Millionen mehr als verdoppelt.[31]

Es wird im weiteren Zusammenhang immer von „Japan“ gesprochen, es gilt jedoch zu beachten, dass dies meist Hokkaidō und Ryūkyū ausschließt, da zu diesen Regionen, wenn überhaupt, kaum Daten vorliegen.

Frühes Mittelalter (1150–1280), 1. Phase

Da es zu dieser Zeit noch keinen Zensus zur Bevölkerung gibt, kann nur indirekt auf die Bevölkerungsanzahl geschlossen werden. Es wird angenommen, dass es sich für das späte 13. Jahrhundert um eine Bevölkerung von 5,7 bis 6,2 Millionen handelt. Die urbane Bevölkerung, die sich hauptsächlich auf Kyōto und Kamakura verteilte, dürfte um die 200.000 Personen betragen haben.[32]

Epidemien

Neben Epidemien waren Hungersnöte und Kriege entscheidende wachstumshemmende Faktoren in dieser Phase. Jedoch kommt es betreffend Infektionskrankheiten zu einer entscheidenden Änderung der Struktur, die sich von einer die gesamte Bevölkerung betreffenden Krankheit, langsam zu einer „Kinderkrankheit“ entwickelt. Epidemien werden also endemisch durch eine vermehrte Immunität (Ausnahme Influenza, für die keine Immunität erworben werden kann) und wirken daher weniger sozial, politisch und ökonomisch disruptiv. Die Ausbrüche sind daher seltener überregional und meist weniger tödlich.

Zu den unten angegebenen Jahren existieren gesicherte Daten. Epidemien in dieser Phase dürften relativ regelmäßig aufgetreten sein und größere Lücken lassen eher auf eine mangelnde Datenlage schließen.

  • Pocken: 1292, 1206–1207, 1225, 1235, 1243, 1262
  • Masern: 1206, 1224, 1227, 1256
  • Influenza: 1232
  • Ruhr: 1240, 1243, 1256, 1260

Hungersnöte und Kriege

Stärkere Einschnitte verursachten in dieser Periode Hungersnöte (Yōwa-, Kangi-, Shōga-Hungersnot), ausgelöst einerseits durch die wachsende politische Instabilität, Krieg oder ungünstige Wetterverhältnisse. Diese sind insofern entscheidend, da das letzte Stadium des Hungertodes starke Ähnlichkeiten mit Krankheiten aufweist und daher oft mit diesen in Zusammenhang gebracht wurde,[33] und überdies einen schwereren Verlauf von Infektionskrankheiten begünstigt.
Des Weiteren war eine Mangelernährung der unteren Bevölkerungsschichten weit verbreitet und staatliche oder religiöse Institutionen lieferten kaum Unterstützung zur Linderung von Hungersnöten, deswegen waren hohe Opferzahlen zu beklagen. Die dadurch entstanden Arbeitskräftemängel hatten auch später nach Normalisierung der Situation weitreichende Auswirkungen.[34]

  • Yōwa-Hungersnot 養和の飢饉 1180–1182 (ausgelöst durch anhaltende Trockenheit und erschwert durch anhaltende, kriegerische Konflikte)
  • Kangi-Hungersnot 寛喜の飢饉 1229–1232 (ausgelöst durch kälteres Wetter und anhaltende Regenfälle; die sozialen, ökonomischen und politischen Auswirkungen waren über Jahrzehnte bemerkbar)
  • Shōga-Hungersnot 1257–1260 (auch ausgelöst durch kälteres und feuchteres Wetter)

Kriege hatten auf eine Reduktion der Bevölkerungszahlen eine geringere direkte Auswirkung, erwiesen sich jedoch oft als unterstützender Faktor für Hungersnöte aufgrund der Plünderungen, zur Bedarfsdeckung der Soldaten. Zusätzlich kam es durch herumtreibende Banden zu einem zunehmenden Verlust der Rechtsdurchsetzung, und die Entwicklungen trugen so entscheidend zum Fall des Kamakura Shōgunat 鎌倉時代 bei.[35]

Auswirkungen auf die Bevölkerung

Durch die instabile Lage ändert sich zunehmend die Siedlungsweise der bäuerlichen Bevölkerung und es kommt vermehrt zu einem Zusammenschluss in Dörfer (u.a. zur Sicherheit der Bewohner). Zuvor war diese Bevölkerung sehr mobil, weniger ortsbezogen und es bildeten sich noch keine Stammfamilien ie 家 heraus, sondern Strukturen waren in Abstammungslinien organisiert.

„Muromachi Optimum“ (1280–1450), 2. Phase

Das 14. Jahrhundert wird als ein Wendepunkt in der Entwicklung Japans angesehen. Es kommt zur Änderung der sozialen Organisation, die Kriegerkaste gewinnt an Bedeutung, feudale Beziehungssysteme und eine Bürgerschichte bilden sich heraus, während lokale Verwaltungsapparate autonomer agieren.
Trotz politischer Instabilität erfolgte eine voranschreitende Urbanisierung und ein Wachstum der Bevölkerung. Diese kann um 1450 auf Basis indirekter Daten auf ca. 9,6 bis 10,5 Millionen geschätzt werden und trotz dem Niedergang Kamakuras betrug die Urbanisierung wahrscheinlich um die 4% der Gesamtbevölkerung.[36]

Epidemien

Obwohl es nach wie vor zu regelmäßigen Epidemien kommt, wächst die Bevölkerung. Dies ist auch durch eine steigende Immunität und einer gesunkenen Anzahl an Ausbrüchen bedingt, obwohl Epidemien auch weiterhin präsent und oft mit Hungersnöten einhergehend sind. Die Pocken hatten auch weiterhin die größten demographischen Auswirkungen, gefolgt von Masern- und Influenza-Ausbrüchen. Aufgrund des Ausbruchsverlaufs[37] kann aber angenommen werden, dass Masern auch während des Mittelalters nicht endemisch wurden. Krankheiten wie Ruhr, Windpocken, Malaria, Tuberkulose sind nach wie vor verbreitet, hatten aber vermutlich weniger einschneidende Auswirkungen auf die Bevölkerung als in früheren Perioden.[38]

  • Pocken: 1302, 1314, 1342, 1361, 1365 (schwerwiegendste Epidemie der Periode), 1374, 1381
  • Masern: 1306–1307, 1320, 1362, 1380, 1405, 1441
  • Influenza: 1329, 1345, 1365, 1371, 1378, 1406–1407, 1428

Hungersnöte & Kriege

Die auftretenden Hungersnöte stehen ihrerseits in starkem Zusammenhang mit den kriegerischen Auseinandersetzungen, sind jedoch etwas in ihrer Heftigkeit zurückgegangen und im Vergleich zur vorhin beschriebenen Periode oft lokal begrenzt. Zusätzlich halfen der sich ausbildende Handelssektor und Nahrungsmittelhilfen durch stattliche oder religiöse Einrichtungen oft Nahrungsmittelknappheiten abzufedern.[39]

  • Hungersnöte: 1320–1322, 1339–1340, 1345, 1360–1362, 1379, 1390–1391, 1406–1407

Diese Zeit war jedoch auch durch eine große politische Instabilität geprägt u.a. durch Aufstände, oder die Auseinandersetzungen um die Vorherrschaft zwischen den Tennō-Dynastien. Darüber hinaus erschwerten Kollateralschäden durch die Plünderungen der Heere das Leben der bäuerlichen Bevölkerung.[40]

Auswirkungen für die Bevölkerung

Durch eine gesteigerte Produktivität kommt es zur Bildung von Städten und Märkten, und der Handel nimmt zu. Bedingt durch verbesserte Transportmöglichkeiten kommt es zu regionalen Spezialisierungen. Im Weiteren bestimmen Dorfgemeinschaften zunehmend das Zusammenleben der Bauern, da sie die Gemeinschaft nach eigenen Regeln organisieren und als Einheit nach außen auftreten. Auch Bildung und Rituale werden von dieser Gemeinschaft organisiert (z.B. durch Schrein-Assoziationen).[41]

Zeit der streitenden Reiche (1450–1600), 3. Phase

Trotz Epidemien, Hungersnöten und Kriegen kommt es zu einem signifikanten Bevölkerungswachstum und für 1600 kann eine Bevölkerung von 15–17 Millionen angenommen werden. Zusätzlich stieg die Urbanisierung während der 150 Jahre von 1450–1600 stärker als je zuvor und wird auf ca. 750.000 Bewohner in den Städten geschätzt.[42]
Ein entscheidender Konflikt war, die wachsende Bevölkerung zu ernähren und die notwendigen Provisionen, nicht auf Kosten der Bevölkerung, für das Militär bereit zu stellen. Eine erhöhte Produktion des Agrarsektors sowie eine bessere Versorgung der Heere, wurde gezielt von den regionalen Machthabern gefördert. In diesem Zusammenhang begünstigt nahmen Handel und Manufaktur besonders in urbanen Zentren zu.[43]

Epidemien

Epidemien sahen eine erneute Verschärfung aufgrund der fast ständig andauernden kriegerischen Auseinandersetzungen und das Auftauchen eines neuen Erregers (Syphilis) in Japan, welcher kurzfristig erheblichen Auswirkungen gehabt haben dürfte. Denn Pocken vielen hauptsächlich Kinder zum Opfer, während die Masern nach wie vor die gesamte Bevölkerung betrafen. Es gab keine historischen Aufzeichnungen zu Ruhr- oder Windpocken, während Malaria und Tuberkulose zwar erwähnt werden, aber die Daten keinen Schluss auf die Verbreitung erlauben. Allerdings gab es von 1540 bis 1600 einen Rückgang der unterschiedlichen Epidemien.[44]

  • Pocken: 1452–1453, 1477, 1481, 1523, 1531, 1537, 1550, 1557, 1578
  • Masern: 1471, 1484, 1489, 1506, 1513, 1520, 1523, 1529, 1535, 1578, 1587
  • Influenza: 1520, 1535, 1556
  • Syphilis: 1512 (erster Ausbruch)

Hungersnöte & Kriege

Hungersnöte waren weiterhin allgegenwärtig und traten in verschärfter Form durchschnittlich ca. alle 5,7 Jahre auf. Diese Frequenz dürfte sich aufgrund einer Verbesserung des Wetters zwischen 1540 und 1600 verringert haben. Buddhistische Organisationen unterstützen die hungernde Bevölkerung durch Nahrungsverteilung und kümmerten sich zusätzlich um die Toten.[45]

  • Kanshō-Hungersnot 寛正の飢饉 1459–1461

Bedingt auch durch die schlechte Nahrungsversorgung konnten einige neue Samurai-Familien ihre Macht etablieren, während das Muromachi Shōgunat 室町時代 zusammenbrach und eine politische Fragmentierung zunahm. Sobald sich einzelne Herrschaftsbereiche stabilisierten und sich eine politische Einheit ausbildete, reduzierten sich die durch Hunger bedingten Todesfälle.

Auswirkungen auf die Bevölkerung

Die Entwicklung von lokalen Gemeinschaften, die sich schon zwischen 1280 und 1450 entwickelt haben, setzten sich weiter fort und dies beinhaltete u.a. die Differenzierung nach Altersgruppe, Wichtigkeit des Haushalts als Einheit, Handhabung der Besteuerung und Organisation durch „village officials“, Organisation von Schutzmaßnahmen und religiösen Festivals etc.[46]

Edo-Zeit (1600–1868)

Nach der erfolgreichen Reichseinigung durch die drei Feldherren Oda Nobunaga 織田信長, Toyotomi Hideyoshi 豊臣秀吉 und Tokugawa Ieyasu 徳川家康, wird mit der Edo-Periode 江戸時 eine so noch nie dagewesene Friedensperiode in Japan eingeläutet, welche sich über mehr als 250 Jahre ziehen sollte. Zentrales Merkmal der Außenpolitik des Landes in dieser Periode war die relativ strikte Isolations- und Abschottungspolitik des Landes sakoku 鎖国, wodurch der Handel und Austausch mit dem Ausland erheblich eingeschränkt wurden. Diese besonderen Elemente, zusammen mit der ohnehin schon recht abgelegenen geographischen Lage, waren ausschlaggebend dafür, dass Japan zu der Zeit trotz einer der höchsten Bevölkerungszahlen weltweit eine vergleichsweise sehr niedrige Frequenz an Epidemien erlebte und diese auch keine stark verheerenden und katastrophalen Ausmaße annahmen.

Besonderer Bedeutung bei der Feststellung der Sterblichkeit infolge von Epidemien kommt den von Tempeln geführten Todesregistern namens kakochō 過去帳 zu. Das terauke-System 寺請制度[47], welches eigentlich zunächst der Tokugawa-Regierung zur Ausmerzung des Christentums in Japan hätte dienen sollen, entwickelte sich im Laufe der Edo-Zeit in ein Registrierungs-System, das so gut wie die ganze Bevölkerung einspannte.[48] Durch diese umfassenden Registrierungen bei Tempeln bieten deren Todesregister, die teilweise alles von Alter bis Todesursache enthalten, wichtige Informationen darüber, wo und wann Epidemien in Japan aufgetreten sind.

Epidemien

Insgesamt wurden während der Edo-Zeit 87 Epidemien für die folgenden Jahre dokumentiert:[49]

  • Masern: 1607, 1616, 1649, 1690–1691, 1708, 1730, 1753, 1776, 1803, 1824, 1836, 1862
  • Pocken: 1619, 1654, 1679, 1682, 1702, 1708–1709, 1711–1712, 1720, 1723, 1746, 1748, 1773, 1825, 1838
  • Röteln: 1684, 1779, 1835
  • Windpocken: 1671
  • Dysenterie: 1708, 1746, 1799, 1817, 1819, 1829, 1841
  • Cholera: 1822, 1858–1859, 1862–1863
  • Grippe: 1614, 1707, 1733, 1744, 1747, 1769, 1776, 1781, 1784, 1795, 1801–1802, 1807, 1811, 1819, 1821, 1824, 1827, 1831–1832, 1850, 1854, 1857, 1860, 1867
  • Unidentifiziert: 1601, 1631, 1640, 1642, 1674, 1680, 1693, 1699, 1714, 1716, 1730, 1732, 1734, 1735, 1763, 1770, 1772, 1788, 1816, 1830, 1837, 1851, 1852, 1861

Masern

Während die Masern in Ländern wie England inzwischen eine jährliche Erscheinung waren, oder in Deutschland immerhin im fünf Jahrestakt aufgetreten sind, konnten sie in Japan nie richtig Fuß fassen. Bei Epidemien, die auf die Masern zurückzuführen sind, lässt sich während der Edo-Zeit ein 20 bis 30-jähriges Intervall erkennen, zwischen 1649 und 1690 waren es sogar über 40 Jahre, womit diese nie endemisch geworden sind. Grund dafür ist in erster Linie die relativ strikte Isolationspolitik, denn die wenigen Masern-Epidemien, die während der Edo-Periode aufgetreten sind, hatten allesamt ihren Ursprung in der Hafenstadt Nagasaki 長崎市, welche die defacto einzige Anlegestelle für ausländische Schiffe war. Durch die niedrige Frequenz der Masern und die dadurch kaum vorhandene Immunität in der erwachsenen Bevölkerung haben sich diese immer recht rasch verbreitet. Da die Masern allerdings eher im Kindesalter gefährlich sind, kam es zu keiner verheerenden Sterblichkeit während der Edo-Zeit.

Pocken

Pocken gelten schon seit dem Altertum als endemisch in Japan und waren auch während der Edo-Zeit so gut wie allgegenwärtig, was sich ebenfalls an der höheren Frequenz an Epidemien ablesen lässt. Aus den detaillierten Aufzeichnungen der buddhistischen Tempelregister lässt sich feststellen, dass Pocken selbst in den abgelegensten Regionen des Landes häufig auftraten und so gut wie jeder sich während der Kindheit einmal damit ansteckte. Aufgrund des hohen Verbreitungsgrades der Pocken werden diesen Epidemien auch die mit Abstand meisten Todesopfer zugerechnet. Es ist davon auszugehen, dass die Pocken einen zumindest spürbaren Einfluss auf das Bevölkerungswachstum der Edo-Zeit hatten, zumal mit den Impfungen gegen diese erst in der frühen Meiji-Zeit begonnen wurde.

Cholera

Cholera ist ein weiteres anschauliches Beispiel für die minimierende Wirkung der japanischen Isolationspolitik in Bezug auf Epidemien. So wurde Japan nach deren erstem Auftreten im Jahr 1822 über 50 Jahre lang davon verschont (dabei handelt es sich um eine Zeitspanne, in der Cholera mehrfach die Runde auf dem ganzen Globus machte), bevor es überhaupt zur nächsten Cholera-Epidemie in 1858 kam. Wieder hatten alle Epidemien ihren Ursprung in der Hafenstadt Nagasaki.

Verweise

Verwandte Themen

Literatur

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Internetquellen

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Fußnoten

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