Attribut:Hat bildbeschreibung

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A
Seitenansicht der Haupthalle des <span class="glossarlink">[[glossar:Sensouji|Sensō-ji]]</span>  +
Der dem <span class="glossarlink">[[glossar:sensouji|Sensō-ji]]</span> Tempel zugeordnete <span class="glossarlink">[[glossar:asakusajinja|Asakusa Schrein]]</span> überstand den Zweiten Weltkrieg unversehrt und ist eines der ältesten Bauwerke der Anlage.  +
Der <span class="glossarlink">[[glossar:asakusajinja|Asakusa Jinja]]</span> ist der traditionelle Schutzschrein des buddhistischen Tempels <span class="glossarlink">[[glossar:sensouji|Sensō-ji]]</span> (vulgo Asakusa Tempel) und eines der ältesten Bauwerke der Anlage. Es stammt in seiner heutigen Form aus der frühen <span class="glossarlink">[[glossar:Edo|Edo]]</span>-Zeit und überstand selbst die verheerenden Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg. Der Zugang ist von mehreren <span class="glossarlink">[[glossar:komainu|''komainu'']]</span> gesäumt. Die Löwenhunde im Vordergrund wurden 1836 gespendet, die im Hintergrund 1963.  +
Gedränge beim Fest des Goldenen Drachens (<span class="glossarlink">[[glossar:kinryuunomai|Kinryū no mai]]</span>) des <span class="glossarlink">[[glossar:sensouji|Sensō-ji]]</span>.  +
Aufnahme des Fests des Goldenen Drachen (<span class="glossarlink">[[glossar:kinryuunomai|Kinryū no mai]]</span>) des <span class="glossarlink">[[glossar:sensouji|Sensō-ji]]</span>.  +
Besucher fächeln sich den Rauch der geopferten Räucherstäbchen zu. Rauchbecken (<span class="glossarlink">[[glossar:okouro|''o-kōro'']]</span>) des <span class="glossarlink">[[glossar:sensouji|Sensō-ji]]</span> in Asakusa, Tōkyō.  +
Wie in allen großen Tempeln werden auch im <span class="glossarlink">[[glossar:Sensouji|Sensō-ji]]</span> Rauchopfer in Form von Räucherstäbchen in einem großen, mit Asche gefüllten Bronzegefäß (<span class="glossarlink">[[glossar:okouro|''o-kōro'']]</span>) dargebracht.  +
<span class="glossarlink">[[glossar:sensouji|Sensō-ji]]</span> in der Meiji-Zeit. Die Pagode (<span class="glossarlink">[[glossar:tou|''tō'']]</span>) befindet sich seit dem Wiederaufbau der Tempelanlage nach dem 2. Weltkrieg auf der anderen Seite des mittleren Tores.  +
Zugangsweg zum <span class="glossarlink">[[glossar:Asakusadera|Asakusa]]</span> Tempel und älteste Shoppingmall Japans aus der <span class="glossarlink">[[glossar:edo|Edo]]</span>-Zeit.  +
Der berühmte <span class="glossarlink">[[glossar:Asakusadera|Asakusa-dera]]</span> in Tōkyō besaß bis zum Zweiten Weltkrieg eine fünfstöckige Holzpagode (<span class="glossarlink">[[glossar:gojuutou|''gojū-tō'']]</span>) aus dem Jahr 1648. Sie wurde 1945 zusammen mit den meisten anderen Gebäuden der Anlage zerstört. Die neue Pagode wurde von der rechten auf die linke Seite des Zugangswegs (Nakamise dōri) verlegt.  +
Umzug mit tragbarem Schrein (<span class="glossarlink">[[glossar:mikoshi|''mikoshi'']]</span>) beim <span class="glossarlink">[[glossar:sanjamatsuri|Sanja Matsuri]]</span> des <span class="glossarlink">[[glossar:Asakusajinja|Asakusa Schreins]]</span>. Im Unterschied zu anderen <span class="glossarlink">[[glossar:matsuri|''matsuri'']]</span> dürfen in diesem Fall auch Frauen den Schrein tragen.  +
Geschäftiges Gedränge beim Verkauf von Neujahrsutensilien in Tōkyōs populärstem Tempel, dem <span class="glossarlink">[[glossar:sensouji|Sensō-ji]]</span>.  +
Verkauf von traditionellen Federballschlägern (<span class="glossarlink">[[glossar:hagoita|''hagoita'']]</span>) im <span class="glossarlink">[[glossar:sensouji|Sensō-ji]]</span>.  +
Tattoo-Beschau beim <span class="glossarlink">[[glossar:Sanjamatsuri|Sanja Matsuri]]</span> auf dem Gelände des <span class="glossarlink">[[glossar:asakusadera|Asakusa Tempels]]</span>.  +
Hier ist der <span class="glossarlink">[[glossar:asakusadera|Asakusa Tempel]]</span> aus der Vogelperspektive inmitten des umgebenden Stadtviertels im frühen 19. Jh. zu sehen. Im Hintergrund der Fluss Sumidagawa und der Berg Tsukuba, im NO der Stadt.  +
<span class="glossarlink">[[glossar:Ashikagayoshimitsu |Ashikaga Yoshimitsu]]</span> (1358–1408) in der Tracht eines Zen-Abtes. Yoshimitsu trat nach seinem Rücktritt vom Amt des <span class="glossarlink">[[glossar:shougun|Shōgun]]</span>s (1394) in den Laienmönchstand (<span class="glossarlink">[[glossar:nyuudou|''nyūdō'']]</span>) ein, dominierte aber weiterhin die Politik seiner Nachfolger. Er war auch ein besonderer Förderer des <span class="glossarlink">[[glossar:Nou|Nō]]</span>-Theaters.  +
Löwen-Stele des Königs <span class="glossarlink">[[skt:ashoka|Ashoka]]</span>, des ersten mächtigen Förderers des Buddhismus. Die Löwen trugen ursprünglich ein „Rad der Lehre“ (<span class="glossarlink">[[skt:dharmacakra|''dharmacakra'']]</span>), wie es auch unter ihren Füßen abgebildet ist. Es symbolisiert sowohl im Buddhismus als auch in anderen Religionen Indiens die Lehre selbst. Die Stele diente aber in erster Linie als Markierung der berühmten Edikte, die Ashoka ebenfalls in Stein eingravieren ließ. Sie wurde Anfang des 20. Jh. wiederentdeckt und ist heute ein nationales Emblem Indiens. Die Aufnahme aus dem Jahr 1905 zeigt die Statue am Ort ihrer Entdeckung.  +
Die Welt der kriegerischen Geister (<span class="glossarlink">[[glossar:ashura|''ashura'']]</span>) auf einer spät-mittelalterlichen Querbildrolle. Die Geister gleichen verrückt gewordenen <span class="glossarlink">[[glossar:samurai|Samurai]]</span>, die sich beständig gegenseitig niedermetzeln und von herabfallenden Waffen zusätzlich verletzt werden. Die Abbildung stammt aus einer Darstellung der sechs Wege der Wiedergeburt (<span class="glossarlink">[[glossar:rokudou|''rokudō'']]</span>).  +
Obwohl im Grunde ein kriegerischer Geist, wurde <span class="glossarlink">[[glossar:ashuraou|Ashura-ō]]</span> vor allem in der Frühzeit des japanischen Buddhismus auch als Beschützer des Buddhismus verehrt und tritt als solcher in einer Gruppe von acht oder achtundzwanzig anderen Schutzgeistern auf. Neben Ashura zählen dazu auch der Vogelmensch <span class="glossarlink">[[skt:garuda|Garuda]]</span> oder die Gottheiten von [[Ikonographie/Waechtergoetter/Wind und Donner|Wind und Donner]].  +
Darstellung des <span class="glossarlink">[[glossar:ashuraou|Ashura-ō]]</span>, König der kriegerischen Geister (<span class="glossarlink">[[glossar:ashura|''ashura'']]</span>)  +
Prinz <span class="glossarlink">[[skt:Siddhartha|Siddhartha]]</span> übt sechs Jahre lang strengste Askese.  +
Prinz <span class="glossarlink">[[skt:Siddhartha|Siddhartha]]</span>, der zukünftige Buddha, verlässt den Palast seines Vaters und begegnet einem Asketen. Zuvor hat er erstmals einen Alten, einen Kranken und einen Toten gesehen und verstanden, das alle irdische Existenz auf Leid hinausläuft. Er beschließt nun, selbst Asket zu werden. Die Illustration stammt aus einer der ältesten illustrierten Versionen der <span class="glossarlink">[[skt:Buddha|Buddha]]</span>-Vita aus der der Nara-Zeit.  +
Statue aus der Frühzeit der buddhistischen Plastik in Japan. Möglicherweise handelt es sich um <span class="glossarlink">[[skt:Maitreya|Maitreya]]</span> (jap. <span class="glossarlink">[[glossar:Miroku|Miroku]]</span>), den „Buddha der Zukunft“.  +
Mit 2,75m Sitzhöhe erreichte die Statue des <span class="glossarlink">[[glossar:Shakanyorai|Shaka Nyorai]]</span> (skt. <span class="glossarlink">[[skt:Shakyamuni|Shakyamuni]]</span>) für die damalige Zeit kollossale Ausmaße. Der Bildhauer <span class="glossarlink">[[glossar:toribusshi|Tori Busshi]]</span> stammte aus einer koreanischen Einwandererfamilie. Der Stil des <span class="glossarlink">[[glossar:Daibutsu|''daibutsu'']]</span> ist kontinental geprägt.  +
Mit 2,75m Sitzhöhe erreichte die Statue des <span class="glossarlink">[[glossar:Shakanyorai|Shaka Nyorai]]</span> (skt. <span class="glossarlink">[[skt:Shakyamuni|Shakyamuni]]</span>) für die damalige Zeit kollossale Ausmaße. Der Bildhauer <span class="glossarlink">[[glossar:toribusshi|Tori Busshi]]</span> stammte aus einer koreanischen Einwandererfamilie. Der Stil des <span class="glossarlink">[[glossar:Daibutsu|''daibutsu'']]</span> ist kontinental geprägt.  +
Der <span class="glossarlink">[[glossar:Kokugaku|''kokugaku'']]</span>-Gelehrte <span class="glossarlink">[[glossar:hirataatsutane|Hirata Atsutane]]</span>, von einem Epigonen der Meiji-Zeit imaginiert.  +
Prinz <span class="glossarlink">[[skt:Siddhartha|Siddhartha]]</span> verlässt heimlich den Palast seines Vaters, um die reale Welt kennen zu lernen. Dies ist ihm u.a. mit Hilfe von Halbgöttern möglich, die die Hufe seines Pferdes halten, damit kein Lärm entsteht.  +
Prinz <span class="glossarlink">[[skt:Siddhartha|Siddhartha]]</span>, der zukünftige Buddha, verlässt den Palast seines Vaters und begegnet einem Kranken. Nach weiteren Begegnungen mit einem Alten, einem Toten und einem Asketen beschließt er, selbst Asket zu werden. Die Illustration stammt aus einer der ältesten illustrierten Versionen der <span class="glossarlink">[[skt:Buddha|Buddha]]</span>-Vita aus der der Nara-Zeit.  +
<span class="glossarlink">[[glossar:Awakenzou|Awa Kenzō]]</span>, der Bogenschießmeister von [[Grundbegriffe/Stereotype/Herrigels_Zen|Eugen Herrigel]].  +
<span class="glossarlink">[[glossar:Kadaazumamaro|Kada Azumamaro]]</span>, einer der Begründer der <span class="glossarlink">[[glossar:kokugaku|''kokugaku'']]</span>.  +
Illustration eines Romans von <span class="glossarlink">[[glossar:Santoukyouden|Santō Kyōden]]</span>. Eine blinde Geisterbeschwörerin (<span class="glossarlink">[[glossar:miko|''miko'']]</span>) lässt durch ihren Mund die Geister der Verstorbenen sprechen. Dazu benützt sie einen kleinen Bogen (<span class="glossarlink">[[glossar:azusa|''azusa'']]</span>), den man vor ihr sieht. Auch die Schale mit Blatt ist ein essenzieller Teil des Rituals. Die Bildinschrift besagt: „Die verstorbene Fujinami und einige andere Totenseelen werden durch den Katalpa-Bogen (''azusa no yumi'') herbeigelockt.“  +
B
Ein <span class="glossarlink">[[glossar:torii|''torii'']]</span> in einer Hintergasse Tōkyōs.  +
Hokusais Illustration des legendären <span class="glossarlink">[[glossar:Baku|''baku'']]</span>.  +
Dachdekoration in Form eines <span class="glossarlink">[[glossar:baku|''baku'']]</span>  +
Zwei imaginäre Elefanten am Giebel des Kamijinkō 上神庫 (Göttlicher Speicher) im <span class="glossarlink">[[glossar:Toushouguu|Tōshō-gū]]</span> Schrein, <span class="glossarlink">[[glossar:Nikkou|Nikkō]]</span>. Der Entwurf der Elefanten vom Hofmaler <span class="glossarlink">[[glossar:Kanoutanyuu|Kanō Tan'yū]]</span> folgt weitgehend dem etablierten Bild des in Japan nicht heimischen Tieres. Der Unterschied zum Fabeltier <span class="glossarlink">[[glossar:Baku|''baku'']]</span> ist fließend.  +
Aus einer Darstellung von Buddhas Ableben (<span class="glossarlink">[[glossar:nehanzu|''nehanzu'']]</span>). In dieser Abbildung aus dem Altertum erscheinen <span class="glossarlink">[[glossar:Baku|''baku'']]</span> und <span class="glossarlink">[[glossar:Shishi|''shishi'']]</span> in der gleichen ikonographischen Gestalt, in der sie heute noch im Schnitzwerk von Tempeln zu bewundern sind.  +
Felsnische in <span class="glossarlink">[[glossar:Bamiyan|Bamiyan]]</span>, Afghanistan, in der sich eine 53m hohe Buddhastatue aus dem 6. Jh. u.Z. befand, die 2001 von den Taliban gesprengt wurde.  +
<span class="glossarlink">[[skt:Saochingcha|Sao Ching Cha]]</span>, die Große Schaukel in Bangkok, welche erstaunliche Ähnlichkeit mit einem <span class="glossarlink">[[glossar:torii|''torii'']]</span> aufweist.  +
Der hier dargestellte chinesische Mönch Baozhi (418–514) wurde als Manifestation des <span class="glossarlink">[[glossar:kannonbosatsu|Bodhisattva Kannon]]</span> angesehen. Das Bild zeigt, wie sich der Bodhisattva in der Gestalt des Mönches direkt offenbart, indem er quasi aus dessen Innerstem heraustritt. Es handelt sich zwar nicht um die Darstellung eines <span class="glossarlink">[[glossar:kami|''kami'']]</span>, die Statue zeigt jedoch, wie konkret man sich die Manifestation eines Buddhas oder Bodhisattvas in einer anderen Daseinsform vorstellte.  +
<span class="glossarlink">[[glossar:ofuda|''O-fuda'']]</span> mit <span class="glossarlink">[[glossar:batoukannon|Batō Kannon]]</span>-Motiv.  +
<span class="glossarlink">[[glossar:ofuda|''O-fuda'']]</span> mit <span class="glossarlink">[[glossar:batoukannon|Batō Kannon]]</span>-Motiv.  +
<span class="glossarlink">[[glossar:ofuda|''O-fuda'']]</span> mit <span class="glossarlink">[[glossar:batoukannon|Batō Kannon]]</span>-Motiv.  +
<span class="glossarlink">[[glossar:ofuda|''O-fuda'']]</span> mit <span class="glossarlink">[[glossar:batoukannon|Batō Kannon]]</span>-Motiv.  +
Steinstatue des <span class="glossarlink">[[glossar:batoukannon|Batō Kannon]]</span> mit undeutlichem Pferde-Kopfputz.  +
Volkstümliche Darstellung des <span class="glossarlink">[[glossar:batoukannon|Batō Kannon]]</span> (<span class="glossarlink">[[glossar:Kannon|Kannon]]</span> mit Pferdekopf).  +
Heian-zeitliche Darstellung des <span class="glossarlink">[[glossar:batoukannon|Batō Kannon]]</span>.  +
Steinstatue des <span class="glossarlink">[[glossar:batoukannon|Batō Kannon]]</span>.  +
Kannon in Form eines esoterischen <span class="glossarlink">[[glossar:myouou|''myōō'']]</span> mit Pferdekopf (<span class="glossarlink">[[glossar:Batoukannon|Batō Kannon]]</span>). Die Abbildung stammt aus einer Edo-zeitl. Kopie des ältesten japanischen Handbuchs der buddhistischen Ikonographie (<span class="glossarlink">[[glossar:Zuzoushou|''Zuzōshō'']]</span> 図像抄, „Abriss von Skizzen [buddhistischer] Statuen“, 12. Jh.; auch <span class="glossarlink">[[glossar:jikkanshou|''Jikkan-shō'']]</span>).  +
Im oberen Teil des Kopfes des <span class="glossarlink">[[glossar:batoukannon|Batō Kannon]]</span> ist undeutlich ein Pferd zu erkennen.  +
Achtarmiger <span class="glossarlink">[[glossar:Batoukannon|Batō Kannon]]</span> des Tempels <span class="glossarlink">[[glossar:rinnouji|Rinnō-ji]]</span> in <span class="glossarlink">[[glossar:nikkou|Nikkō]]</span>, während der Restaurierungsarbeiten im Jahr 2015. Die Teile der Statue wurden einzeln behandelt und hier erneut wieder zusammengesetzt. Die Statue ist Teil einer Dreiergruppe, bestehend aus <span class="glossarlink">[[glossar:Amida|Amida]]</span>, <span class="glossarlink">[[glossar:Senjukannon|Senju Kannon]]</span> und eben Batō Kannon.  +