Attribut:Hat bildbeschreibung

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Ein buddhistischer Mönch zerwühlt eine Schriftrolle, deren Schriftzeichen sich in eine Horde von Ratten ([[glossar:ne|''ne'']]) verwandeln. Es handelt sich um [[glossar:Raigou|Raigō]] (1002–1084) aus dem Tempel [[glossar:Miidera|Mii-dera]], der die Sutren des Klosterbergs [[glossar:Hieizan|Hiei]] mithilfe von Ratten vernichtet (nach einer anderen Version verwandelt er sich dabei selbst in eine Ratte), um sich an Kaiser und Konkurrenten zu rächen. Im Vordergrund der Gelehrte [[glossar:ooenomasafusa|Ōe no Masafusa]].  +
Eine zwielichtige Gestalt betrachtet selbstzufrieden ihr Spiegelbild in einem nächtlichen Weiher. Es ist der Bandit Kidō Maru, der dem Helden [[glossar:Minamotonoyorimitsu|Minamoto Raikō]] auflauert. Er verbirgt sich dabei unter der Haut eines (hier schwer erkennbaren) Wasserbüffels ([[glossar:ushi|''ushi'']]), den er zuvor getötet hat. Die Geschichte stammt aus der mittelalterlichen Legendensammlung ''Kokon chōmonjū''.  +
In einer gebirgigen Schneelandschaft kommt es zu einem tödlichen Duell zwischen einem Krieger und einem Tiger ([[glossar:tora|''tora'']]). Der Krieger ist Kashiwade no Omi, ein Held aus der mythologischen Chronik [[glossar:nihonshoki|''Nihon shoki'']] zur Zeit des Kaisers [[glossar:kinmeitennou|Kinmei]] (509–571). Auf einer diplomatischen Mission nach Korea wird Kashiwades Sohn von dem Tiger gefressen, worauf er das Tier eigenhändig zur Strecke bringt. Das Motiv wurde von Kuniyoshi mehrfach illustriert.  +
Ein ältlicher Krieger hält einen gehäuteten Hasen ([[glossar:u1|''u'']]) in der linken und ein großes Küchenmesser in der rechten Hand. Die Szene findet unter einem Baldachin mit buddhistischer Svastika, also in einem Tempel statt. Das Bild zeigt Iga Jutarō, einen Krieger der späteren [[glossar:Heian|Heian]]-Zeit, bei einem Hasenopfer, welches in einem buddhistischen Tempel ein Sakrileg darstellt.  +
Ein bloßfüßiger Krieger mit offenem Haar und gezücktem Schwert steht nächtens auf einer Klippe und blickt konzentriert in die Wellen des Meeres, wo undeutlich die Gestalt eines [[Drachen]]s ([[glossar:tatsu|''tatsu'']]) sichtbar wird. Der Krieger ist der mythologische Gott [[glossar:susanoo|Susanoo]], der sich anschickt, die Menschheit vom menschenfressenden Ungeheuer [[glossar:Yamatanoorochi|Yamata no Orochi]] (in den Mythen als „Schlange“ bezeichnet) zu befreien.  +
Ein Krieger stößt im Licht seiner Fackel auf einige Schlangen ([[glossar:mi|''mi'']]), während eine weibliche Gottheit, die auf einer Schlange reitet, ihn zu beschützen scheint. Es handelt sich um den Krieger Nitta Tadatsune, einen Vasallen von [[glossar:minamotonoyoritomo|Minamoto no Yoritomo]], der eine Höhle des Berges Fuji erkundet. Er trifft auf die Göttin des Bergs ([[glossar:Konohanasakuyahime|Konohana Sakuya-hime]]), die hier das Aussehen von Bodhisattva [[Kannon]] angenommen hat (Kannon reitet seinerseits bisweilen auf einem Drachen.) Das Motiv von Nittas unerschrockenem Gang durch die Höhle findet sich häufig auf [[glossar:ukiyoe|''ukiyo-e'']].  +
Ein entschlossener Held auf einem kraftvollen, sich aufbäumenden Pferd ([[glossar:uma|''uma'']]): Im Wissen um die Aussichtslosigkeit seines Unterfangens macht sich Soga Gorō, der jüngere der beiden unglücklichen Soga-Brüder, auf, um den Tod seines Vaters zu rächen. Seine Rache gilt dem ersten Minomoto Shōgung, [[glossar:minamotonoyoritomo|Minamoto no Yoritomo]] (1146–1199), und wird scheitern. Doch selbst Yoritomo ist beeindruckt von der kindlichen Pietät der jugendlichen Helden. Das Motiv hängt eng mit dem vorigen Bild der gleichen Serie zusammen, auf dem Nitta zu sehen ist, der den älteren Soga Bruder im Auftrag Yoritomos zur Strecke brachte.  +
In mondheller Nacht nippt ein imponierender Mann, den man aufgrund seines langen dreigeteilten Bartes als Chinesen identifizieren kann, versonnen aus einem Becher, während eine kleine Ziege ([[glossar:hitsuji|''hitsuji'']]) zu seinen Füßen im Gras äst. Guan Yu (jap. Kan'u, gest. 219), ein chinesischer General, war maßgeblich am Aufbau der Sui Dynastie beteiligt. Er wurde Gegenstand zahlreicher Legenden und in China sogar religiös verehrt. Vor allem durch den chinesischen Roman „Geschichte der Drei Reiche“ (''Sanguo Yanyi'', 16. Jh.) wurde er auch in Japan ein Inbegriff von Kriegskunst, Kaltblütigkeit und Loyalität. Das Motiv mit Becher und Ziege findet sich auch auf einem anderen Druck Kuniyoshis, der Zusammenhang ist mir jedoch unklar.  +
Ein Affe ([[glossar:saru|''saru'']]) mit Hosen aus Tigerfell erzeugt eine Armee von Schattenkriegern, die er auf ein Schwein hetzt, das sich mit einem Rechen verteidigt. Son Gokū (chin. [[glossar:sunwukong|Sun Wukong]]) ist ein legendäre Affe, der zur Strafe für seinen Hochmut an der Seite des buddhistischen Mönchs [[glossar:xuanzang|Xuanzang]] (602–664) für die Verbreitung des Buddhismus in China sorgen sollte. Das auf dem Bild dargestellte Schwein ist ebenfalls ein Begleiter des Mönchs, mit dem Affen aber in permanentem Clinch. Beide besitzen phantastische magische Kräfte. So jedenfalls erzählt es die „Reise nach Westen“, ein klassischer chinesischer Roman aus dem 16. Jh., der u.a. zur Vorlage der Manga- und Anime-Serie ''Dragonball Z'' wurde.  +
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Ein kerniger nackter Bub betrachtet mit intensiver Neugier den Kampf zwischen einem Hahn ([[glossar:tori|''tori'']]) und einem winzigen [[glossar:Tengu|''tengu'']]. Kaidō Maru (Maru, das Gespensterkind), besser bekannt als Kintarō, lebt mit seiner Mutter, der wilden Berggöttin Yamauba, in der freien Natur und vergnügt sich mit den Tieren des Waldes. Später wird er unter dem Namen Sakata Kintoki zu einem der vier Getreuen des Heian-zeitl. Kriegers [[glossar:Minamotonoyorimitsu|Minamoto no Yorimitsu]] werden, über deren Abenteuer u.a. das [[glossar:konjakumonogatari|''Konjaku monogatari'']] (späte [[glossar:heian|Heian]]-Zeit) berichtet. Kintarōs Sagen sind sozusagen das ''prequel'' dieser Heldengeschichten und stellen ein beliebtes [[glossar:ukiyoe|''ukiyo-e'']]-Motiv dar.  +
Hier wird der Gerichtshof im buddhistischen Jenseits in vielen Einzelheiten gemäß dem Tang-zeitlichen ''Sutra der Zehn Könige'' ([[glossar:juuoukyou|''Jūō-kyō'']]) dargestellt. Hier die Szene vor dem Zweiten König. Die Totenseelen werden durch einen Fluss getrieben. Die hölzernen Joche zeigen die Totenseelen gemäß der vormodernen chinesischen Rechtspraxis als Delinquenten.  +
Ein stämmiger Krieger, der neben Schwert und Lanze auch Zimmermannsgeräte mit sich trägt, äugt misstrauisch nach hinten, an der Leine einen Hund ([[glossar:inu|''inu'']]), der in die selbe Richtung blickt. Im Hintergrund die Banner eines (feindlichen?) Heeres. Hata Rokurōzaemon (auch Hata Tokoyoshi, ?–1342) war ein General der Nanboku-Zeit und wird im Heldenepos [[glossar:Taiheiki|''Taiheiki'']] als loyaler Vasall der Ashikaga Shogune geschildert. Auch sein Hund findet dort Erwähnung.  +
In einer gebirgigen Landschaft versetzt ein Mann in höfischer Tracht einem strauchelnden Eber ([[glossar:i1|''i'']]) einen Tritt ins Genick. Es ist ein japanischer Herrscher des 5. Jahrhunderts, Yūryaku Tennō, der auf diese Weise ein Tier zur Strecke bringt, vor dem sein gesamtes Jagdgefolge Reißaus genommen hat. In der Folge droht er seine gesamte Entourage hinrichten zu lassen, doch dank der Fürbitte seiner Gemahlin besinnt er sich eines Besseren. Es ist dies eine der eindrucksvollsten Episoden des [[glossar:nihonshoki|''Nihon shoki'']] aus der Regierungszeit Yūryakus, in der die brutale Entschlossenheit dieses semi-historischen Herrschers anschaulich zum Ausdruck kommt.  +
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Flugblatt zur der Heiligsprechung der Märtyrer von Nagasaki, 1627. Der begleitende Text besagt: : Drey Seelige Martyrer der Societet Jesu, Welche in Japon neben andern 23. den Namen Christi mit jhrem blut bezeugt, und deßhalben am Creutz jhr Leben standthafftig geendet haben, im Jahr 1597. den 5. Febr. [...] Die besonders hervorgehobenen drei Märtyrer waren, wie der Text weiter erklärt, japanische Jesuiten, die zusammen mit ihren europäischen Lehrern den Tod fanden.  +
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Großes [[glossar:ema|''ema'']] des Chichibu Schreins im NW Tōkyōs. Parodie auf die Drei Weisen Affen, die nicht hören, sehen und sprechen wollen. Hier heißt es „Schauen wir, hören wir, sprechen wir! - Die lebensfrohen Drei Affen“. [[Mythen/Symboltiere/Drei_Affen| Mehr dazu...]]  +
So etwa könnten die Insignien des [[glossar:tennou|Tennō]] aussehen, die allerdings bis heute den Blicken der Allgemeinheit entzogen sind.  +
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[[glossar:bishamonten|Bishamon-ten]] (auch [[glossar:Tamonten|Tamon-ten]]), Himmelskönig des Nordens und zugleich Anführer aller Himmelswächter ([[glossar:shitennou|Shi-Tennō]]), in einer klassischen Darstellung. Auf seiner offenen Handfläche sollte eigentlich eine Pagode stehen. Das Gesicht trägt die Farbe des Nordens, schwarz (bzw. dunkelblau).  +
[[glossar:jikokuten|Jikoku-ten]], der Himmelskönig des Ostens. Einer der vier Himmelskönige ([[glossar:shitennou|Shi-Tennō]]), zählt zur Kategorie der [[glossar:tenbu|''tenbu'']].  +
[[glossar:zoujouten|Zōjō-ten]], der Himmelskönig des Südens. Einer der vier Himmelskönige ([[glossar:shitennou|Shi-Tennō]]) des Tempels [[glossar:yakushiji|Yakushi-ji]] in Nara.  +
[[glossar:Koumokuten|Kōmoku-ten]], Himmelskönig des Westens. Einer der vier Himmelskönige ([[glossar:shitennou|Shi-Tennō]]) des Tempels [[glossar:yakushiji|Yakushi-ji]] in Nara.  +
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Die Hauptrolle beim [[glossar:shichigosan|Shichigosan]]-Fest spielen eindeutig Mädchen in ihren farbenprächtigen Kimonos.  +
Hier sieht man den besonderen Andrang beim [[glossar:shichigosan|Shichigosan]]-Fest, der an diesem Tag im [[glossar:tsurugaokahachimanguu|Tsurugaoka Hachiman-gū]] von Kamakura herrscht.  +
Kleine Buben bessern ihre Performance beim [[glossar:shichigosan|Shichigosan]]-Fest, wie hier im [[glossar:tsurugaokahachimanguu|Tsurugaoka Hachiman-gū]], gerne mit Ultraman Masken auf.  +
[[glossar:Shichigosan|Shichigosan]]-Prinzessin  +
[[glossar:Shichigosan|Shichigosan]]-Kimonos im Schaufenster  +
Betendes Mädchen im festlichen Kimono bei der [[glossar:Shichigosan|Shichigosan]]-Feier.  +
Segnung ([[glossar:harae|''harae'']]) beim [[glossar:Shichigosan|Shichigosan]]-Fest der Kinder im Alter von drei, fünf und sieben Jahren durch einen Shintō-Priester ([[glossar:kannushi|''kannushi'']]).  +
Dreijähriges Mädchen beim [[glossar:shichigosan|Shichigosan]]-Fest in Sendai. Im Hintergrund ein Gestell für Glückslose ([[glossar:omikuji|''o-mikuji'']]).  +
Moderne Darstellung der [[glossar:shichifukujin|Shichi Fukujin]].  +
A
Abt des [[glossar:Zen|Zen]]-Tempels Daitoku-ji (Kyōto) mit taschenförmigem ''gojō-gesa''.  +
Besuch des Langzeit-Premiers [[glossar:Abeshinzou|Abe Shinzō]] (2006–2007 und 2012–2020) im [[glossar:Yasukunijinja|Yasukuni Jinja]], ein Jahr nach seinem zweiten Amtsantritt. Der Besuche löste, wie erwartet, große Empörung in China und Korea aus.  +
Tibetische Abbildung des [[skt:Acala|Acala]], jap. [[glossar:fudoumyouou|Fudō Myōō]].  +
Laut Beschreibung auf ''Himalayan Art'' stammt dieses Bild des [[skt:Acala|Acala]] aus dem chinesischen Vasallenstaat Xi Xia (Tangutien) im Grenzgebiet zwischen China und Tibet, das seit Dschingis Khan zu China gehört.  +
Das berühmte Monogramm [[glossar:Duereralbrecht|Albrecht Dürer]]s, dessen A einem [[glossar:torii|''torii'']] ähnelt. Hier auf dem Titelblatt eines Lehrbuchs zu den menschlichen Proportionen. Der volle Titel des Buches lautet: „Hierin sind begriffen vier bücher von menschlicher Proportion, durch Albrechten Dürer von Nürnberg erfunden und beschriben zu nutz allen denen, so zu diser kunst lieb tragen.“ Natürlich ist ein direkter Zusammenhang zwischen Dürers A und dem ''torii'' auszuschließen.  +
[[glossar:Morisosen|Mori Sosen]] gilt als Meister der Affendarstellung; hier eine Darstellung eines sich lausenden [[glossar:nihonzaru|''nihon-zaru'']].  +
Die Drei Weisen Affen ([[glossar:saru|''saru'']]), welche ihren Ursprung im [[glossar:koushin|''kōshin'']]-Glauben haben, sind die vielleicht berühmteste Figurengruppe innerhalb der reich ornamentierten Anlage des [[glossar:Toushouguu|Tōshō-gū]] Schreins. Sie befinden sich an einem Nebengebäude, das einstmals als Stall diente, denn angeblich sollen Affen gut für die Gesundheit von Pferden sein. Die Affen repräsentieren das Prinzip „Nicht sehen, nicht hören, nicht reden“ ([[glossar:Mizaruiwazarukikazaru|''mizaru, iwazaru, kikazaru'']]).  +
Maske in Form eines Affen ([[glossar:saru|''saru'']]).  +
Der [[glossar:Mitogaku|Mito-Gelehrte]] [[glossar:Aizawaseishisai|Aizawa Seishisai]], 1782–1863.  +
[[glossar:Aizenmyouou|Aizen Myōō]] (skr. Rāgarāja), der Mantrakönig ([[glossar:myouou|''myōō'']]) der Liebe, mit feuerroter Haut, zu Berge flammendem Haar, Raubtierzähnen, einem dritten Auge und einer Kappe mit Löwenkopf. Die Statue enthält eine Inschrift, laut der der Bildhauer Kaijō die Figur aus einem halbverbrannten Holzpfeiler schnitzte, der ehemals Teil der Halle des Großen Buddha des [[glossar:Toudaiji|Tōdai-ji]] (zerstört 1180, wiedererrichtet ab 1195) gewesen war.  +
[[glossar:aizenmyouou|Aizen Myōō]] als zentrale Gestalt im ältesten erhaltenen Aizen [[skt:Mandala|''mandala'']] aus dem Jahr 1107. Obwohl Aizen vor allem im [[glossar:shingonshuu|Shingon]] Buddhismus hochgehalten wird, entstammt die Vorlage zu diesem Mandala der [[glossar:tendaishuu|Tendai-shū]].  +
Drei Augen, sechs Arme, mit Pfeil und Bogen bewaffnet, thront [[glossar:aizenmyouou|Aizen Myōō]] hier auf einer Lotosblüte, umrahmt von einer roten Mondscheibe. Die Ikonographie beruht auf dem ''Yugi-kyō'', einem wahrscheinlich in China entstandenen Sutra des [[glossar:Mikkyou|esoterischen Buddhismus]], das Aizen ein eigenes Kapitel widmet.  +
[[glossar:akibagongen|Akiba Gongen]] ist ebenso wie [[glossar:Izunagongen|Izuna Gongen]] mit dem Schwert und dem Seil des [[glossar:Fudoumyouou|Fudō]] ausgestattet und reitet auf einem Fuchs.  +
[[glossar:Tengu|Tengu]]-Party nahe dem Schreintempel von Berg Akiba. Ein hochrangiger Langnasen-''tengu'' wird von Krähen-''tengu'' bedient und unterhalten. Auf diesem Berg in der Präfektur Shizuoka wird auch die Gottheit [[glossar:Akibagongen|Akiba Gongen]] in ''tengu''-Gestalt verehrt.  +
[[skt:Siddhartha|Siddhartha]] treibt die Askese soweit, dass er nur die Kleider von Toten als Schutz vor der Witterung akzeptiert.  +
[[skt:Maya|Königin Maya]] hält sich während der Geburt des [[skt:buddha|Buddha]] an den Zweigen eines Baumes fest.  +
[[skt:siddhartha|Siddhartha]], der historische Buddha (auch [[skt:shakyamuni|Shakyamuni]]; jap. [[glossar:shakanyorai|Shaka Nyorai]]), verlässt erstmals seine Geburtsstätte, den Königspalast, um die legändären Vier Ausfahrten zu machen.  +
Der historische Buddha [[skt:shakyamuni|Shakyamuni]] hält seinen Schülern Lehrreden.  +
[[skt:siddhartha|Siddhartha]] ist während der Meditation unter dem [[skt:Bodhi|''bodhi'']]-Baum Verführungen und Einflüsterungen ausgesetzt.  +
Auf dem Hüfttuch ([[skt:dhoti|''dhoti'']]) dieser Statue des [[skt:Maitreya|Maitreya]] ([[glossar:Miroku|Miroku]]) ist die gesamte Heiligenlegende des [[Ikonographie/Shaka|historischen Buddha]] abgebildet.  +
Die Dichterin [[glossar:ononokomachi|Ono no Komachi]] präsentiert ein Gedicht mit der Bitte um Regen ([[glossar:amagoi|''amagoi'']]) im Garten der Göttlichen Quelle [[glossar:shinsenen|Shinsen’en]]. Die Szene ist zwar historisch nicht belegt, zählte aber in der Edo-Zeit zu den allseits bekannten sieben Episoden der Heian-zeitlichen Dichterin.  +