Aussetzungsmythen

Aus Kamigraphie
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Bei vielen Völkern der Erde kann man Aussetzungsmythen finden, die sich auch in bestimmten Aspekten ähneln, obwohl die einzelnen Völker theoretisch nie miteinander in Berührung gekommen sind. Die Mythen folgen dabei einem bestimmten Schema und das ausgesetzte Kind wird am Ende meist einHeld, Kultstifter oder Begründer einer Siedlung oder ähnlichem. Da Mythen nicht einfach erfundene Geschichten sind, sondern zum Teil aufgrund von Begebenheiten der jeweiligen Zeitepochen entstanden sind, hängen auch die Aussetzungsmythen mit der Realität zusammen. Seit die Menschheit existiert, wurden in jeder Epoche Kinder nach der Geburt aus unterschiedlichen Gründen ausgesetzt oder getötet. Und diese Praxis findet sich auch in den Mythen unterschiedlicher Völker wieder.

Aussetzungsgründe

Die Gründe der Kindesaussetzungen sind sehr verschieden: wirtschaftliche Gründe, Missbildungen und körperliche Gebrechen, Aussetzen von Mädchen und Zwillingen, Aussetzen Illegitimer Kinder, Opferung oder Darbietung der Kinder an die Götter, uvm. Diese Gründe spiegeln sich auch in den Mythen wieder und sind ein Beweis, dass diese Mythen aufgrund wahrer Begebenheiten entstanden sind.[1]

Kindesaussetzungen in der Mythologie

Wie bereits erwähnt sind solche Mythen weltweit bei verschiedensten Völkern zu finden und gleichen sich in gewisser Weise. Bei den ausgesetzten Kindern handelt es sich oft um Kinder von Göttern oder deren Nachkommen, welche in späterer Folge Teil eines Mythos werden. Die Aussetzungsorte wiederum haben einerseits ebenfalls eine mythische Bedeutung, wie beispielsweise heilige Berge oder Quellen, andererseits werden die Kinder oft - in manchen Fällen in einem Körbchen - dem Wasser übergeben und treiben so dem Unbekannten entgegen. Nach der Aussetzung spielen zum Beispiel Tiere als Beschützer oder Zieheltern eine wichtige Rolle. Die Kinder wachsen dann fernab und ohne Kenntnis ihrer wahren Identität auf, erlangen schließlich immer mehr Wissen und erfüllen letzten Endes oftmals Prophezeiungen oder sind Begründer von Städten, Kulten und ähnlichem.[2]


Japanische Mythologie

Hiruko

Hiruko als Glücksgott Ebisu

Eine der wohl bekanntesten Aussetzungsmythen in Japan ist die Hiruko-Mythe. Hiruko[3], der erstgeborene Sohn des Götterpaares Izanagi und Izanami, wird als misslungene Erstgeburt bezeichnet, da er selbst mit drei Jahren noch nicht auf eigenen Beinen stehen kann. Weil er so schwächlich wie ein knochenloser Blutegel ist, findet man auch oft die Bezeichnung Blutegel-Kind. Als Grund für seine angeborene Schwäche wird das unpassende Verhalten Izanamis bei der Eheschließung genannt. Da die Eltern keine Freude an dem Kind haben und es aufgrund der körperlichen Eigenschaften als ungeeignet ansehen, setzen sie es in ein Fels-Kampferholz-Boot und überlassen es den Strömungen des Wassers.[4] In späterer Folge wird Hiruko mit dem Glücksgott Ebisu, der zu den sieben Glücksgöttern Japans zählt, in Verbindung gebracht. Während in den Mythen weder von Ebisu selbst noch Hiruko die Rede ist, dürfte diese Assoziation vom Nishinomiya-Schrein in der ehemaligen Provinz Settsu (heute Hyōgo, Nishinomiya-Stadt bei Ōsaka) ausgehen, wo Hiruko heute die Gottheit der ersten Haupthalle darstellt, während in zwei weiteren Haupthallen Amaterasu, Ōkuninushi und Susanoo verehrt werden. Hiruko wird hier mit Ebisu identifiziert und der Nishinomiya-Schrein gilt sogar als das Zentrum des Ebisu-Glaubens.

Griechische Mythologie

Die griechischen Menschen haben sich Götter und Helden der Mythen so vorgestellt, als seien sie ein ideales Abbild ihrer selbst und beinhalten somit griechische Lebensweisen und Anschauungen. Aussetzungsfälle aus diversen Gründen gibt es in den Mythen in sehr großer Zahl. Es war ein Mittel, dessen sich Väter und Mütter bedienten, um sich der Kinder, die ihnen aus irgendeinem Grund unerwünscht waren, zu entledigen.[5]

Statue des Göttervaters Zeus

Zeus

Zeus wird als Sohn von Kronos und Rhea, die auch als Titanenpaar bezeichnet werden, geboren. Er hat mehrere Geschwister, darunter auch Hera, Hades und Poseidon. Da sein Vater Kronos fürchtet, dass ihn seine Kinder entmachten könnten (so wie er seinen Vater entmachtet hatte), beschließt er, sie nach der Geburt zu verschlingen. Um Zeus zu retten, versteckt ihn seine Mutter Rhea in einer Höhle auf Kreta, wo er von einer Ziege und Bienen genährt und schließlich von Nymphen aufgezogen wird. Als er erwachsen wird kämpft er zusammen mit seinen Geschwistern vom Olymp aus gegen die Titanen und sie gewinnen. Daraufhin teilt Zeus, der nun der Herrscher der Götter ist, die Welt in drei Reiche auf: er selbst beherrscht den Himmel, Poseidon das Meer und Hades die Unterwelt.[6] Heute wird Zeus als Allgott, als denkendes Feuer, das alles durchdringt, als Vater der Götter und Menschen, als Gott des Wetters und als Schicksalsgott verehrt.

Poseidon

Poseidon ist ebenso wie Zeus ein Sohn des Titanenpaares Kronos und Rhea. Wie auch sein Bruder Zeus wird er nach seiner Geburt auf der Erde ausgesetzt, um so vor seinem Vater sicher zu sein. Dort wird er von Hirten einer Schafherde aufgelesen und aufgezogen. Als die Welt in drei Teile geteilt wird, erhält Poseidon das Meer. Poseidon hat viele verschiedene Funktionen inne. Er war Gott des delphischen Orakels, bevor Apollon es übernahm, und zusammen mit Athene der Schutzgott der Stadt Athen. Seefahrer beteten seit je her zu Poseidon für eine sichere Überfahrt und schenkten ihm Pferde. Verschiedene Erzählungen besagen, dass wenn er gut gelaunt war, erschuf Poseidon neue Inseln und ließ die See still und schiffbar sein. Wenn er aber verärgert war, stach er mit seinem Dreizack in die Erde und verursachte so Erdbeben, Überschwemmungen, welche Schiffe zum Sinken brachten. Auch heute noch wird Poseidon als Gott des Meeres verehrt.[7]

Hephaistos

Hephaistos ist in der griechischen Mythologie ein Sohn des Zeus und Heras, die zugleich die Gattin von Zeus und seine Schwester ist. Da er klein, hässlich und schreiend auf die Welt kommt, wird er von seiner Mutter vom Olymp ins Meer geschleudert und landet mit Hilfe von Meernymphen auf der Insel Lemnos, wo er die Schmiedekunst erlernt und Schmuck fertigt. Im Fall von Hephaistos erfolgt die Aussetzung ebenso wie bei Hiruko, dem Sohn des japanischen Götterpaares Izanagi und Izanami, aufgrund von Missbildungen. Später kehrt Hephaistos in den Olymp zurück. Da er der einzige Handarbeiter unter den zwölf olympischen Gottheiten ist, wird er als Gott des Feuers und der Schmiede verehrt.[8]

Herakles

Herakles oder besser bekannt als Herkules ist ein für seine Stärke berühmter griechischer Held und Halbgott – sein Vater ist der Gott Zeus, seine Mutter ein Mensch. Hera, die Gattin des Zeus, ist, als sie davon erfährt, sehr eifersüchtig und schwört Herkules das Leben zu nehmen. Deshalb setzte Herakles Mutter das Baby aus Angst vor Heras Rache aus. Herakles wird in den Künsten des Wagenlenkens, Bogenschießens, Fechtens, im Faustkampf und Ringen unterrichtet und besteht diverse Abenteuer, die auch als „die zwölf Arbeiten“ des Herakles bekannt wurden. Sein Kult verbreitete sich um das Mittelmeer und die Römer verehrten Herakles ebenso wie die Griechen als Gott, aber unter dem lateinischen Namen Herkules.[9]

Ödipus

Ödipus (wtl. „Schwellfuß“) ist ein Sohn des Königs von Theben, welcher von einem Fluch besessen ist – das Orakel sagte: „Solltest du dich je unterstehen, einen Sohn zu zeugen, so wird dieser seinen Vater erschlagen und seine Mutter heiraten“. Als er nun tatsächlich einen Sohn bekommt, lässt er ihm die Füße durchstehen und zusammenbinden und im Kithairon-Gebirge aussetzen. Hirten, die jedoch Mitleid mit dem Kleinen haben, nehmen ihn mit nach Korinth, wo Ödipus von dem König adoptiert wird. Der Junge wächst in Korinth auf, ohne von seiner Herkunft zu wissen. Als er ebenfalls ein Orakel befragte, da in der Stadt Gerüchte kursierten wonach er nicht das leibliche Kind seiner Eltern war, verkündete es, dass er seinen Vater töten und seine Mutter heiraten würde. Entsetzt verreist Ödipus, da er denkt, dass sich die Prophezeiung auf den König und die Königin von Korinth bezieht. Auf seinem Weg nach Delphi bewahrheitet sich der erste Teil, als er in einem Handgemenge seinen Vater tötet. Als er schließlich nach Theben gelangt und die Stadt von einer Sphinx befreit, erhält er die Witwe des Königs und damit seine eigene Mutter zur Frau. Als Ödipus Jahre später erfährt, dass er tatsächlich Vatermord und Inzest begonnen hatte, flieht er ins Exil.[10]

Asklepios

Asklepios ist der Sohn des Apollon und der Tochter eines sterblichen Königs, welche von Apollons Zwillingsschwester Artemis aus Eifersucht getötet wird. Als ihre Leiche auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird, rettet Hermes, einer der zwölf olympischen Götter, das ungeborene Kind und bringt es zu einem Heilkundigen. Dieser nimmt das Kind bei sich auf und unterweist es in der Heilkunst, welche er einst selbst von Apollon gelernt hatte. Asklepios beherrscht Medizin, Chirurgie und Kräuterkunde und schafft es mittels des magischen Blutes von Medusa einen Toten wieder zum Leben zu erwecken, wodurch er den Zorn des Hades und die Furcht von Zeus auf sich zieht, welcher ihn durch einen geschleuderten Blitz tötet. Asklepios jedoch wurde zum Symbol der Heilung und besaß je nach Gegend viele verschiedene Namen. Auch entwickelte sich ein Heilkult, der bis auf das fünfte Jahrhundert vor Christus zurückgeht.[11]


Römische Mythologie

Die Kindesaussetzung überall in der römischen Welt wurde als ein Mittel zur Familienplanung angesehen. Die Säuglinge wurden unmittelbar nach der Geburt, meist an stark frequentierten Orten wie auf Tempelstufen, an Kreuzungen oder auf Marktplätzen, ausgesetzt, was darauf hin deutet, dass die Eltern gehofft haben, dass ihr Kind von irgendjemandem mitgenommen und aufgezogen wird. Opfer der Kindesaussetzung waren vor allem Mädchen, da sie bis zur Heirat Unterhalt kosteten, eine Mitgift erhielten und daher ökonomisch nutzlos waren. Weitere Opfer stellten missgebildete Kinder dar, welche für die damalige Gesellschaft Warnungen der Götter darstellten und deshalb möglichst schnell entfernt bzw. ausgesetzt werden mussten.[12]

Romulus und Remus

Romulus und Remus mit einer Wölfin

Romulus und Remus sind der Sage nach die Zwillingssöhne des Kriegsgottes Mars und der Priesterin Rhea Silvia. Ihr Bruder war König, wurde jedoch von dem jüngsten Bruder vom Thron gestürzt. Dieser befiehlt Rhea nach der Geburt der Kinder sie in einem Weidenkorb auf dem Tiber auszusetzen. Als das Körbchen strandet, wird eine Wölfin vom Geschrei der Kinder angelockt, die die Zwillinge in ihre Höhle bringt und sie säugt. Später werden sie von Hirten gefunden und aufgezogen, ohne zu wissen, wer sie waren. Eines Tages gerieten sie in Streit mit anderen Hirten und durch Zufall erfahren sie dabei von ihrer Herkunft. Sie helfen mit den König zu stürzen und zum Dank wird ihnen gestattet, an der Stelle, an der sie ausgesetzt wurden, eine Stadt zu gründen. Doch die beiden Brüder geraten in Streit, da jeder die Stadt nach seinem eigenen Namen benennen möchte. Im Zorn erschlägt Romulus seinen jüngeren Bruder und herrscht von da an alleine über die Stadt. Nach 38 Jahren Herrschaft gibt es eine Sonnenfinsternis und Romulus verschwindet in einem gewaltigen Orkan, der von dem Gott Mars erzeugt wurde, da er seinen Sohn in den Kreis der Himmlischen aufnimmt. So wird aus Romulus der Gott Quirinus.[13]

Aussetzungsmythen in der Bibel

Moses

Mose wird in den Stamm der Levi geboren und nach der Geburt am Ufer des Nils ausgesetzt, da der Pharao angeordnet hatte, alle männlichen Kinder der Israeliten zu töten. Die Tochter des Pharao findet das Kind und lässt eine hebräische Frau – die leibliche Mutter des Kindes – als Amme bestellen. Das Kind wird als Sohn des Pharaos angenommen und man gibt ihm den Namen Moses. Obwohl Moses wie ein königliches Kind aufwächst, ist ihm die Unterdrückung und Sklaverei von Menschen zuwider und als er einen ägyptischen Aufseher tötet, da dieser einen hebräischen Sklaven beinahe erschlug, fliegt er nach Midian. Dort wird ihm durch einen brennenden Dornbusch am Berg Horeb, dem „Berg Gottes“, offenbart, dass er nach Ägypten zurückkehren und das Volk Israel von der Knechtschaft befreien soll. So kehrt Moses zurück und führt sein Volk in die Wüste, teilt das Rote Meer und bringt die Menschen in Sicherheit. In dem biblischen Bericht von der Geburt Mose ist das gleiche Motiv der Aussetzung und Errettung des „Heldenkindes“, „Königskindes“ oder „Schicksalkindes“ verarbeitet worden, das in allen Mythologien des Altertums mit je anderen Merkmalen vorkommt und Parallelen zu den Erzählungen von Romulus und Remus oder Ödipus aufweist. [14]

Übersicht

Eine zusammenfassende Darstellung, der auf dieser Seite angeführten Mythen über Kindesaussetzungen:

Name des Helden Region Eltern Aussetzung Helfer Spätere Rolle
menschl. göttl. wo? warum? Tiere Finder Erzieher
Hiruko Japan Izanagi und Izanami Meer, Boot missgebildet Glücksgott Ebisu
Zeus Griechenl. Kronos und Rhea (Titanen) Kreta Angst vor Vater Ziege, Bienen Nymphen Nymphen Göttervater
Poseidon Griechenl. Kronos und Rhea (Titanen) Angst vor Vater Schafe Hirten Hirten Gott des Meeres
Hephaistos Griechenl. Zeus und Hera Meer missgebildet Meernymphen Meernymphen Gott des Feuers und der Schmiede
Herakles Griechenl. Mutter: Königin von Tyrins Vater: Zeus Angst vor Rache Heras Athene griechischer Halbott und Held
Ödipus Griechenl. Königspaar von Theben Berg Orakel Hirten König von Korinth Orakel erfüllt sich - Vatermord und Inzest
Asklepios Griechenl. Mutter: Königin Vater: Apollon Angst vor Eifersucht Artemis Hermes Heilkundiger Gott der Heilung, Asklepios-Heilkult
Romulus und Remus Italien Mutter: Schwester des Königs Vater: Mars Fluss Tiber Angst vor Nachkommen Wölfin Hirten Hirten Gründer der Stadt Rom
Moses Bibel Ufer des Nils Verordnung des Pharaos Tochter des Pharaos Pharao Prophet und Beauftragter Gottes

Anmerkungen

  1. Schöps 2010
  2. Schöps 2010
  3. Nishioka 2001: 32
  4. Numazawa 1946 und Ueki 1936
  5. Tolles 1941
  6. Ziegler 1937
  7. Schachermeyr 1950
  8. Brommer 1978
  9. Leis 2005
  10. Roßbach 2005
  11. Kerényi 1956
  12. Graf 2006
  13. Ungern-Sternberg 2000
  14. Eckart 2006


Quellen

  • Frank Brommer 1978
    Hephaistos: Der Schmiedegott in der antiken Kunst. Mainz: Zabern 1978.
  • Otto Eckart 2006
    Moses: Geschichte und Legende. München: C.H. Beck 2006.
  • Karin Graf 2006
    Findlinge: Kindes-Aussetzungen in der antiken Realität und Mythologie. Zürich: Universität Zürich 2006.
  • Karl Kerényi 1956
    Der göttliche Arzt: Studien über Asklepios und seine Kultstätten. Darmstadt: H. Gentner 1956.
  • Mario Leis, Patrick Sourek 2005
    Mythos Herkules: Texte von Pindar bis Peter Weiss. Leipzig: Reclam Verlag 2005.
  • Franz Kiichi Numazawa 1946
    Die Weltanfänge in der japanischen Mythologie. (Internationale Schriftenreihe für soziale und politische Wissenschaften. Ethnologische Reihe Band 2.) Luzern: Verlag Josef Stocker 1946. (Exzerpt.)
  • Kazuhiko Nishioka 2001
    „Hiruko.“ In: Norman Havens und Inoue Nobutaka (Hg.), An encyclopedia of Shinto, Bd. 1 (kami). Tokyo: Institute for Japanese Culture and Classics, Kokugakuin University 2001, S. 32.
  • Nikola Roßbach 2005
    Mythos Ödipus: Texte von Homer bis Pasolini. Leipzig: Reclam 2005.
  • Fritz Schachermeyr 1950
    Poseidon und die Entstehung des griechischen Götterglaubens. München: Lehnen 1950.
  • Literatur:Schlöps 2010
  • Rudolf Tolles 1941
    Untersuchungen zur Kindesaussetzung bei den Griechen. Breslau: Sporn 1941.
  • Naochirō Ueki 1936
    Kojiki/Nihon shoki shō, Bd. 1. Tokyo: Kiyoshi 1936.
  • Jürgen von Ungern-Sternberg 2000
    „Romulus: Versuche, mit einem Stadtgründer Staat zu machen.“ In: Elke Stein-Hölkeskamp (Hg.), Von Romulus zu Augustus. Große Gestalten der römischen Republik. München: Beck 2000, S. 37-47.
  • Konrat Ziegler 1937
    „Zeus.“ In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hg.), Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 6. Leipzig: B. G. Teubner Verlag 1937, S. 564–702.

Eckart, Otto (2006): Moses – Geschichte und Legende. München: C.H. Beck.

Graf, Karin (2006): Findlinge - Kindes-Aussetzungen in der antiken Realität und Mythologie. Universität Zürich.

Kerényi, Karl (1956): Der göttliche Arzt. Studien über Asklepios und seine Kultstätten. Darmstadt: H. Gentner.

Leis, Mario und Patrick Sourek (2005): Mythos Herkules. Texte von Pindar bis Peter Weiss. Leipzig: Reclam Verlag.

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Schachermeyr, Fritz (1950): Poseidon und die Entstehung des griechischen Götterglaubens. München: Lehnen.

Schöps, Ulrike (2010): Kindesaussetzung – Wahrheit und Mythos. Deutschland: Grin Verlag.

Tolles, Rudolf (1941): Untersuchungen zur Kindesaussetzung bei den Griechen. Breslau: Sporn.

Ungern-Sternberg, Jürgen von (2000): „Romulus – Versuche, mit einem Stadtgründer Staat zu machen“. Elke Stein-Hölkeskamp (Hrsg.): Von Romulus zu Augustus. Große Gestalten der römischen Republik. München: Beck. 37-47.

Ziegler, Konrat (1937): „Zeus“, Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 6, Leipzig, 564–702.