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Fachbegriffe zum Thema „religiöse Figur“

174 Treffer

A
  • Abe Nikken 阿部日顕 (jap.)
    1922–2019; 67. Oberhaupt der Nichiren Shōshū (1979–2005)
  • akusō 悪僧 (jap.)
    Kriegermönch; wtl. „schlechter Mönch“
  • Amoghavajra अमोघवज्र (skt.)
    705–774; buddh. Mönch aus Samarkand, Autor und Übersetzer zahlreicher Schriften des esoterischen Buddhismus aus dem Sanskrit ins Chinesische; chin. Bukong Jingang (jap. Fukū Kongō 不空金剛)
  • Anan 阿難 (jap.)
    Schüler des Buddha (skt. Ananda)
  • Ānanda आनन्द (skt.)
    „Freude“, Schüler des Buddha (jap. Anan 阿難)
  • An Shigao 安世高 (chin.)
    2. Jh. u.Z.; buddhistische Missionar und früher Übersetzer indischer Texte ins Chinesische; stammte möglicherweise aus dem Partherreich
  • Arakida 荒木田 (jap.)
    Priester des Inneren Schreins von Ise (Naikū)
  • azusa miko 梓神子 (jap.)
    Miko mit Katalpa-Bogen (azusa); Edo-zeitl. Bezeichnung für Geisterseherinnnen (itako)
B
  • Bassui Tokushō 抜隊得勝 (jap.)
    1327–1387; Zen Mönch der Rinzai Schule;
  • bateren 伴天連 (jap.)
    christlicher Priester; Missionar
  • Benkei 弁慶 (jap.)
     ?–1189; legendärer Kriegermönch (sōhei) des Genpei-Krieges
  • biwa hōshi 琵琶法師 (jap.)
    Spieler der Biwa-Laute in vormoderner Zeit, in der Regel blinde Mönche
  • Bodhidharma बोधिधर्म (skt.)
    legendärer buddh. Mönch aus Indien, in China aktiv; gilt als Begründer des Chan (Zen) Buddhismus (jap. Daruma 達磨 oder Bodaidaruma 菩提達磨)
  • Bodhisena बोधिसेन (skt.)
    704–760, indischer Mönch, Begründer der japanischen Kegon-Schule (jap. Bodaisena 菩提僊那)
  • Budai 布袋 (chin.)
    chinesischer Mönch (10. Jh.); gilt als Inkarnation von Bodhisattva Maitreya; jap. Hotei
  • Bunshi Genshō 文之玄昌 (jap.)
    1555–1620; Mönch der Rinzai-Schule
C
D
  • Daikashō 大迦葉 (jap.)
    Schüler Buddhas (skt. Mahakashyapa)
  • daisōjō 大僧正 (jap.)
    „Kardinal“; höchstes Amt in der landesweiten Klosterverwaltung (sōgō)
  • daisōzu 大僧都 (jap.)
    „Erzbischof“; führendes Amt in der landesweiten Klosterverwaltung (sōgō)
  • Daruma 達磨 (jap.)
    Spitzname des Mönchs Bodhidharma; Bezeichnung der daruma-Puppe als Glücksbringer
  • Deguchi Nao 出口なお (jap.)
    1837–1918; Gründerin der Shintō-nahen Neureligion Ōmoto
  • Deguchi Onisaburō 出口鬼三郎 (jap.)
    1871–1948; Mitbegründer der neurel. Bewegung Ōmoto
  • Dengyō Daishi 伝教大師 (jap.)
    Posthumer Ehrentitel des Mönchs Saichō
  • dentō 伝燈 (jap.)
    Mönchstitel, wtl. „Übertragen der Lampe“; Weiterführen der Lehre [eines buddhistischen Meisters]; wurde 860 zu einem Ehrentitel in vier (später fünf) Abstufungen; implizierte eine Auszeichnung für Mönche außerhalb der staatlichen Mönchsverwaltung (sōgō), die sich um die Ausbreitung der buddhistischen Lehre verdient gemacht hatten
  • Dōgen 道元 (jap.)
    s. Dōgen Kigen
  • Dōgen Kigen 道元希玄 (jap.)
    1200–1253; Begründer des Sōtō Zen; auch Eihei Dōgen.
  • Dōkyō 道鏡 (jap.)
    700?–772; Nara-zeitl. Mönch; buddhistischer Staatsmann
  • Dōzō 道蔵 (jap.)
    koreanischer Mönch aus Baekje, spätes 6. Jh.; im Nihon shoki als Experte des Regenmachens erwähnt
E
F
  • Faxian 法顯 (chin.)
    früher chin. Pilgermönch (337?–422?), Autor eines Reiseberichts
  • Ferreira, Cristóvão (west.)
    1580?–1650; portugiesischer Jesuitenmissionar in Japan, der nach Verhaftung und Folter 1633 zur anti-christlichen Inquisition überwechselte
  • Francisco de Xavier (west.)
    1506–1552; spanischer Mönch und Missionar, Mitbegründer des Jesuitenordens, zuständig für die Missionierung Ostasiens; auch als der Heilige Franz Xaver bekannt
  • Fróis, Luís (west.)
    1532—1597; portugiesischer Missionar des Jesuitenordens und bekannter Chronist der japanischen Mission
  • Fukami Tōshū 深見東州 (jap.)
    1951–; Gründer der Shintō-nahen Neureligion WorldMate; auch bekannt als Handa Haruhisa und Fukami Seizan
G
  • gakuryo 学侶 (jap.)
    Mönchsgelehrter
  • Ganzan Daishi 元三大師 (jap.)
    wtl. Meister des Dritten Ersten; respektvoller Beinamen des Ryōgen mit Bezug auf dessen Sterbedatum
  • Genbō 玄昉 (jap.)
     ?–746; führender Mönch der Hossō-shū; Diplomat und religiöser Berater des Shōmu Tennō
  • Gennō Shinshō 源翁心昭 (jap.)
    1329–1400; Zen-Mönch, dem magische Fähigkeiten zugeschrieben wurden
  • Genshin 源信 (jap.)
    Tendai-Mönch (942–1017); auch bekannt als Eshin; Autor des Ōjō yōshū; Wegbereiter der Jōdo-shū
  • Gonçalves, Gaspar (west.)
    1540–1590, portugiesischer Theologe des Jesuiten Ordens
  • Gōma Daishi 降魔大師 (jap.)
    „Dämonenbezwingender Meister“; Beinamen des Tendai-Patriarchen Ryōgen
  • Granada, Luis de (west.)
    1504–1588; spanischer Dominikanermönch und erfolgreicher theologischer Publizist; Autor zahlreicher populärer Lehrschriften
  • Gregor XIII (west.)
    1502–1585, Papst (1572–1585); geb. als Ugo Boncompagni; machte sich durch eine Kalenderreform 1582 (Gregorianischer Kalender) einen Namen; empfing kurz vor seinem Tod die sog. Tenshō Mission (Tenshō ken'ō shisetsu) aus Japan
  • Guanxiu 貫休 (chin.)
    buddh. chin. Abt und Maler-Mönch (832–912); auch Chanyue 禅月 (jap. Zengetsu, „Meditationsmond“) genannt
  • gūji 宮司 (jap.)
    höherrangiger Shintō-Priester
  • Gyōki 行基 (jap.)
    668–749; Nara-zeitlicher Mönch, Popularisierer des Buddhismus
  • Gyōkyō 行教 (jap.)
    Mönch im Daian-ji (Nara) der frühen Heian-Zeit; Gründer des Iwashimizu Schreins
H
  • hafuri 祝/祝部 (jap.)
    kami-Priester der Frühzeit
  • Hakuin Ekaku 白隠慧鶴 (jap.)
    1685–1768; Zen-Mönch und Reformer der Rinzai-shū; Maler
  • henro 遍路 (jap.)
    Pilger; Pilgerschaft
  • Hepburn, James Curtis (west.)
    1815–1911; amerikanischer Missionar und Pionier der Japanforschung; entwickelte die heute noch gebräuchliche Hepburn-Umschrift des Japanischen
  • Hirose Kazutoshi 広瀬和俊 (jap.)
    1931–; Oberpriester des Mitsumine Jinja Schreins westlich von Tōkyō
  • Hōnen 法然 (jap.)
    1133–1212; Gründer der Jōdo-shū, der Schule vom Reinen Land
H (Fortsetzung)
  • Huiguo 惠果 (chin.)
    746–806; ältere Schreibung Hui-kuo; chin. Lehrer Kūkais
  • Huike 慧可 (chin.)
    487–593; chin. Chan Patriarch; ältere Umschrift: Hui k‘o
I
  • Ikeda Daisaku 池田大作 (jap.)
    geb. 1928; Publizist, buddh. Laien-Prediger, dritter Präsident der neurel. Bewegung Sōka Gakkai
  • Ikkyū Sōjun 一休宗純 (jap.)
    1394–1481; Zen-Mönch und Dichter
  • Ippen (jap.)
    1239–1289; Amida-Mönch und Gründer der Ji-shū
  • iruman イルマン/以留満 (jap.)
    christlicher Mönchsbruder/Frater im feudalen Japan; von Portugiesisch irmão
  • itako イタコ (jap.)
    blinde Priesterin oder Shamanin; früher auch ichiko 市子
J
  • Jie Daishi 慈恵大師 (jap.)
    posthumer Ehrentitel des Tendai-Mönchs Ryōgen
  • Jigen Daishi 慈眼大師 (jap.)
    Ehrentitel des Tendai-Abts Tenkai
  • Jina जिन (skt.)
    „Der Siegreiche“, Ehrenname des Mahavira, Begründer des nach ihm benannten Jainismus, soll ein Zeitgenosse Buddhas gewesen sein
  • Jōjin 成尋 (jap.)
    1011–1081; Mönch der Tendai-shū, u.a. für seinen Reisebericht aus China (1072) bekannt; erhielt vom chin. Kaiser nach einem erfolgreichen Regenbittritus den Ehrennamen Zenne Daishi 善慧大師 und blieb bis zu seinem Tod in China
  • Jōkō-in 常高院 (jap.)
    1570–1633; Ehefrau von Kyōgoku Takatsugu; wurde nach seinem Tod zur Nonne und gründete ein Kloster
  • jōza 上座 (jap.)
    wtl. „Vorsitzender“; hochrangiger Mönch, Abt; urspr. ein Ehrentitel für Mönche, die mehr als 10 Jahre lang ausgebildet wurden
K
  • kaimyō 戒名 (jap.)
    buddhistischer Totenname, posthumer Name eines Verstorbenen
  • Kakumei 覚明 (jap.)
    buddhistischer Mönch der späten Heian-Zeit
  • kakure kirishitan 隠れキリシタン (jap.)
    „Krypto-Christen“; christliche Geheimbünde
  • Kangan Giin 寒巌義尹 (jap.)
    1217–1300; Mönch des Zen Buddhismus
  • kannushi 神主 (jap.)
    Shintō-Priester; wtl. „Meister der Götter“
  • Keian Genju 桂庵玄樹 (jap.)
    1427–1508; Zen-Mönch aus West-Honshū, der nach Aufenthalt in China den konfuzianischen Philosophen Zhu Xi in Japan bekannt machte und die japanischen Standards zur Lesung chinesischer Texte reformierte
  • Konchi-in Sūden 金地院崇伝 (jap.)
    1569–1633; Zen-Abt und religiöser Berater von Tokugawa Ieyasu; Verfasser des ant-christlichen Edikts von 1614 (Hai kirishitan bun) und von diversen Gesetzen zur Neuordnung religiöser Gruppierungen
  • (jap.)
    Bruderschaft; Bez. f. verschiedenste Arten von religiösen Gruppierungen, bes. in der Edo-Zeit; urspr. buddh. Studiengruppe
  • Kōbō Daishi 弘法大師 (jap.)
    Ehrentitel von Kūkai
  • Kuiji 窺基 (chin.)
    632–682; auch Ji 基; posthumer Ehrenname Cien Dashi 慈恩大師 (jap. Jion Daishi); chinesischer Mönch und Schüler von Xuanzang; gilt als Begründer der Schulrichtung Faxiang (jap. Hossō-shū)
  • kumano bikuni 熊野比丘尼 (jap.)
    wtl. Nonnen aus Kumano; fahrende Schaustellerinnen, die mit Bildern und Gesängen Spenden für die Schreine von Kumano sammelten
  • Kūkai 空海 (jap.)
    774–835, Gründer des Shingon Buddhismus; Eigennamen Saeki Mao, Ehrennamen Kōbō Daishi
  • Kūya 空也 (jap.)
    Wanderprediger des 10. Jh.s
  • kyōdōshoku 教導職 (jap.)
    „nationale Evangelisten“; Missionare oder Instruktoren der Verbreitung der Großen Lehre
  • Kyōkai 景戒 (jap.)
    buddhistischer Mönch des Yakushi-ji 薬師寺 (ein Tempel der Hossō-Schule) zur Nara-Zeit
L
  • Linji 臨濟 (chin.)
     ?–866; chin. Chan-Patriarch; jap. Rinzai
  • Loyola, Jorge de (west.)
    1562?–1589; japanischer Mönch (iruman) des Jesuitenordens, Begleiter der Tenshō-Mission
  • Luther, Martin (west.)
    1483–1546; christlicher Priester und Theologe; bedeutendster Vertreter der protestantischen Reformation im deutschspr. Raum
M
  • Mahākāśyapa महाकाश्यप (skt.)
    Schüler Buddhas (jap. Daikashō 大迦葉)
  • Makiguchi Tsunesaburō 牧口常三郎 (jap.)
    1871–1944; Gründer der neurel. Bewegung Sōka Gakkai
  • Mālānanda (skt.)
    buddhistischer Mönch des vierten Jahrhunderts, der 384 am Hof des koreanischen Reichs Baekje gelehrt haben soll
  • Mame Daishi 魔滅大師 (jap.)
    „Dämonenvernichtender Meister“; Beinamen des Tendai-Patriarchen Ryōgen
  • Mangan Zenji 満願禅師 (jap.)
    „Meditations-Meister Mangan“; buddhistischer Mönch der Nara-Zeit
  • Meister Eckart (west.)
    1260?–1328?; christlicher Theologe und Mystiker aus Gotha, Thüringen; eig. Eckhart von Hochheim
  • Mesquita, Diogo de (west.)
    1553–1614; Missionar des Jesuitenordens in Japan, Begleiter der Tenshō-Gesandtschaft, Pädagoge
  • miko 巫女 (jap.)
    Miko, kami-Priesterin, Schreindienerin; auch: weibliche Shamanin; andere Schreibungen 神子 (Gott-Kind) oder 御子 (erhabenes Kind)
  • Mongaku 文覚 (jap.)
    1139–1203; politisch einflussreicher Shingon-Mönch des japanischen Frühmittelalters
  • Mugaku 無学 (jap.)
    1226–1286; aus China stammender Zen-Mönch der Kamakura-Zeit
  • Mujū Ichien 無住一円 (jap.)
    1226–1312; buddh. Mönch und Autor essayistischer und anekdotischer Werke
  • Myōan Yōsai 明菴榮西 (jap.)
    1141–1215; Zen-Möch, Begründer des jap. Rinzai Zen. Auch Eisai.
N
  • Nāgārjuna नागार्जुन (skt.)
    2.–3.Jh. u.Z.; legendenumwobener buddhistischer Denker, der als richtungsweisender Philosoph des Mahayana-Buddhismus angesehen wird und Konzepte wie „Leerheit“ oder „Zwei Wahrheiten“ systematisierte (jap. Ryūju 龍樹)
  • Nakayama Miki 中山みき (jap.)
    1798–1887; Gründerin der Shintō-nahen Neureligion Tenrikyō, 1838
  • negi 禰宜 (jap.)
    hochrangiger Schrein-Priester
  • Nichiren 日蓮 (jap.)
    1222–1282; Begründer des Nichiren Buddhismus
  • Nichizō 日像 (jap.)
    1269-1342; Mönch der Nichiren Schule
  • Ninshō Ryōkan 忍性良観 (jap.)
    1217–1303; Shingon-Abt in Kamakura
  • Nōin 能因 (jap.)
    988-1051?; buddhistischer Dichtermönch
  • nyūdō 入道 (jap.)
    buddhistischer Laienmönch
O
  • onmyōji 陰陽師 (jap.)
    Yin Yang Meister
  • onna daruma 女だるま (jap.)
    wtl. Frauen-Daruma; Daruma-Figuren in weiblicher Form, die auch als Glücksbringer (engimono) ausgeführt werden; nicht zu Verwechseln mit daruma onna
  • Ōtataneko 大田田根子 (jap.)
    Hohepriester und Ahnherr der Priester von Miwa
  • oshi 御師 (jap.)
    auch onshi; fahrende Priester aus Ise in der Muromachi- und Edo-Zeit, die Gläubige im ganzen Land mit Ise-Devotionalien versorgten und sie zu Pilgerfahrten nach Ise animierten
  • Ōshō 応照 (jap.)
    Asket der Heian-Zeit; bekannt durch Selbstverbrennung
Q
  • Qici 契此 (chin.)
    chin. Bettelmönch aus dem 10. Jh., besser bekannt unter seinem Spitznamen Budai, „Jutesack“ (jap. Hotei)
R
  • Raigō 頼豪 (jap.)
    1002–1084; Tendai-Mönch des Mii-dera; Protagonist einer schaurigen Legende
R (Fortsetzung)
S
  • Saichō 最澄 (jap.)
    767–822; Gründer des Tendai-Buddhismus; auch bekannt als Dengyō Daishi
  • Saigyō 西行 (jap.)
    1118–1190; eigentlich: Satō Norikiyo; japanischer Mönch und Dichter
  • saiō 斎王 (jap.)
    Kult-Priesterin aus dem Tennō-Haus in den Schreinen Ise und Kamo; auch saigū; in Ise bis 1334 existent
  • saishu 祭主 (jap.)
    wtl. Zeremonienmeister; spezielles Priesteramt in Ise
  • saṃgha संघ (skt.)
    „(Mönchs-)Gemeinde“ (jap. 僧 oder sōgya 僧伽)
  • sarume 猿女 (jap.)
    Priestertänzerin; wtl. „Affenfrau“
  • Sekisō Soen 石霜楚圓 (jap.)
    986–1039; chin. Shishuang Chuyuan 石霜楚圓, Chan Patriarch
  • Senge 千家 (jap.)
    Priestergeschlecht des Großschreins von Izumo
  • Śāriputra शारिपुत्र (skt.)
    Hauptschüler des Buddha (jap. Sharihotsu 舎利佛)
  • Shinran 親鸞 (jap.)
    1173–1262; Gründer der Jōdo Shin-Schule
  • shinshoku 神職 (jap.)
    allg. Bez. für Shintō-Priester
  • Shirakawa-ke 白川家 (jap.)
    Priesterfamilie, die traditionellerweise das oberste Amt (haku) des höfischen Götteramts (Jingi-kan) innehatte und in der Edo-Zeit zusammen mit den konkurrierenden Yoshida die oberste Instanz der Shinto-Priester darstellte
  • Shōdō 勝道 (jap.)
    735–817; buddhistischer Mönch aus Ost-Japan, in erster Linie als Gründer des religiösen Zentrums von Nikkō bekannt
  • Shōkai 聖海 (jap.)
    1206–?; kaiserlicher Prinz und Shingon-Abt
  • Shōun Genkei 松雲元慶 (jap.)
    1648–1710; Edo-zeitlicher Bildhauer-Mönch der Ōbaku-shū, v.a. für seine fünfhundert rakan bekannt
  • shukke 出家 (jap.)
    buddh. Mönch; wtl. „der das Haus/die Familie verlässt“
  • Sixtus V (west.)
    1521–1590, Pontifikat 1585–1590; Nachfolger von Papst Gregor XIII, empfing wie dieser die japanische Tenshō-Mission in Rom
  • sōhei 僧兵 (jap.)
    Kriegermönch, Mönchssoldat
  • Sōjōbō 僧正坊 (jap.)
    wtl. in etwa „Erzabt“; der buddhistische Titel ist aber in erster Line als Eigennamen eines tengu-Königs bekannt; Minamoto no Yoshitsune soll von diesem tengu die Kunst des Schwertkampfes erlernt haben
  • Subhūti सुभूति (skt.)
    einer der Zehn Schüler des Buddha; Fragensteller im Diamant Sutra (jap. Shubodai 須菩提 oder Gekū Daiichi 解空第一)
  • Sugahara Shinkai 菅原信海 (jap.)
    1925–2018; japanischer Religionshistoriker an der Waseda Universität; leitender Ordensvertreter (daisōjō) des Tendai-Buddhismus
T
  • tachikaerimono 立ち返り者 (jap.)
    wtl. sofortiger Rückkehrer; rekonvertierter (Christ); Person, die (dem Christentum) abschwört, es aber heimlich weiter praktiziert
  • Tamura Hachidaiyū 田村八太夫 (jap.)
    Oberhaupt einer shamanistischen Gilde während der Edo-Zeit mit Sitz in Asakusa; der Begriff war zunächst eine Art Eigenname und entwickelte sich dann zum Titel
  • Tanaka Chigaku 田中智学 (jap.)
    1861–1939; ausgeb. buddh. Mönch und Schriftsteller; Begründer des Nichirenismus (nichiren shugi), einer ultra-nationalistischen Auslegung des Nichiren Buddhismus
  • Tenkai 天海 (jap.)
    1536?–1634; Abt und Reformer des Tendai Buddhismus, religiöser Berater des Tokugawa Shōgunats; auch: Nankōbō Tenkai; Jigen Daishi
  • Toda Jōsei 戸田城聖 (jap.)
    1900–1958; Mitbegründer und zweiter Präsident der neurel. Bewegung Sōka Gakkai
  • Tokudō 徳道 (jap.)
    Mönch der frühen Nara-Zeit; Begründer des Hase-dera, dessen Hauptheiligtum, ein 10m hoher elfköpfiger Kannon, er selbst geschnitzt haben soll
  • Tokuitsu 徳一 (jap.)
    760?–835?; buddhistischer Mönch der Hossō-Schule
  • Tsongkhapa ཙོང་ཁ་པ་བློ་བཟང་གྲགས་པ་ (tibet.)
    1357–1419; tibetischer Mönchsgelehrter, Begründer der Gelug-Schule, der heute dominanten Richtung des tibetischen Buddhismus
  • Tsuno Daishi 角大師 (jap.)
    wtl. „gehörnter Großmeister“; Beinamen des Mönchs Ryōgen in seiner Gestalt als Dämon
U
  • ubasoku 優婆塞 (jap.)
    buddhistischer Laienanhänger; abgeleitet von Sanskrit upāsaka; in der Frühzeit des jap. Buddhismus oft für inoffizielle, d.h. nicht ordinierte Mönche gebraucht
  • ujiko 氏子 (jap.)
    (Mitglied einer) Schrein-Gemeinde
  • Urabe 卜部 (jap.)
    Priester und Orakelleser des Tennō-Hofs
V
  • Valignano, Alessandro (west.)
    1539–1606; italienischer Jesuit; als „Visitator“ übte er großen Einfluss auf die Mission in China und Japan aus
  • Vimalakīrti विमलकीर्ति (skt.)
    „Glänzender Ruhm“, Reicher Kaufmann und Laienanhänger, Held eines eigenen Sutras (jap. Yuima 維摩)
W
  • Watarai 度会 (jap.)
    Priester des Äußeren Schreins von Ise
X
  • Xuanzang 玄奘 (chin.)
    602–664; berühmter chin. Pilgermönch und buddh. Gelehrter; Autor eines einflussreichen Reiseberichts über das buddhistische Indien, der später als „Reise nach dem Westen“ in einen Roman gefasst wurde
Y
Z
  • zasu 座主 (jap.)
    Oberabt; höchstes Amt innerhalb des japanischen Tendai Buddhismus
  • Zhiyi 智顗 (chin.)
    538–597; chin. Mönch und Gründer des chinesischen Tiantai Buddhismus; ältere Schreibung: Chih-i
  • Zōga 増賀 (jap.)
    917–1003; Mönch der Tendai-Schule