Glossar zum Thema „Text“

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Glossar zum Thema „Text“
Texte und Schriften (138 Einträge)
A
B
  • Bateren tsuihōrei 伴天連追放令 jap.
    erste japanische Verordnung zur Vertreibung der christlichen Missionare durch Toyotomi Hideyoshi, 1587/7/24
  • Bencao gangmu 本草綱目 chin.
    „Kompendium von [medizinischen] Pflanzen“; chin. naturwissenschaftl. Enzyklopädie von Li Shizhen, 1578; jap. Honzō kōmoku
  • bīja बीज skt.
    „Samen“ (jap. shuji 種子), im übertragenen Sinn: ursprüngliches Zeichen, Symbol
  • Bonmō-kyō 梵網經 jap.
    Brahma-Netz Sūtra; nur in chin. Version (406) bekannt; gilt als apokrypher Text, der aber wichtig zur Standardisierung der buddhistischen Gebote (vinaya) in Ostasien war
  • Buddhacarita बुद्धचरितम skt.
    „Taten des Buddha“, Lebensbeschreibung des historischen Buddha von Ashvaghosha aus dem 2. Jh. u.Z.
  • Bunbuku chagama 分福茶釜 jap.
    Märchen über einen tanuki der die Gestalt eines Teekessels annimmt, um sich von seinem Retter aus Dank verkaufen zu lassen
  • Butsuzō zui 仏像図彙 jap.
    buddh. Bildenzyklopädie von Tosa Hidenobu, 1783.
C
  • Chokugo engi 勅語衍義 jap.
    „Kommentar zum Kaiserlichen Erziehungserlass“; Traktat von Inoue Tetsujirō, 1891
  • Civitates orbis terrarum west.
    Mehrbändiges Werk mit Illustrationen und Beschreibungen der mächtigsten Städte der Welt im Zeitalter der Entdeckungen (16. Jh.), hg. von Georg Braun, illustriert von Franz Hogenberg, Köln
D
  • Dainichi-kyō 大日経 jap.
    Dainichi Sutra; wichtiger Text des esoterischen Buddhismus; früheste bekannte Version aus China, 8. Jh.
  • Dainichi-kyō sho 大日経疏 jap.
    Kommentar zum Dainichi-kyō erstellt zwischen 724 und 727 von Yixing (683–727); T1796
  • Dainihonkoku hokke genki 大日本国法華験記 jap.
    „Berichte von den Wundern des Lotos Sutras im Großen Reich Japan“; buddh. Legendensammlung (setsuwa) von Chingen 鎮源, 11. Jh.; behandelt in erster Linie Hagiographien
  • Dai Nihon-shi 大日本史 jap.
    Gesamtdarstellung der japanischen Geschichte bis 1392 in 397 Bänden, verfasst zw. 1657 und 1906
  • Dayun jing 大雲經 chin.
    Großes Wolken-Sutra; skt. Mahāmegha sūtra, jap. Daiun-kyō; die früheste Übersetzung ins Chinesische wurde von Dharmakṣema zwischen 414 and 421 angefertigt (DDB, s.v. Dafangdeng wuxiang jing 大方等無想經)
  • dhāraṇī धारणी skt.
    (magische) Gebetsformel, ähnlich wie, aber meist länger als Mantra (jap. darani 陀羅尼 oder ju 呪)
  • Dhāraṇīsamuccayasūtra धारणीसमुच्चयसूत्र skt.
    esoterisches Sutra, chin. Fassung aus 654 (jap. Darani-kyō 陀羅尼經 oder Darani-jikkyō 陀羅尼集經)
E
  • Ehon sankoku yōfuden 繪本三國妖婦傳 jap.
    „Bilderbuch der Gespensterfrauen aus Drei Ländern“; illustrierter Roman von Takai Ranzan
  • emaki 絵巻 jap.
    Bildrolle, illuminierte Querbildrolle
  • engi 縁起 jap.
    Tempel- oder Schrein-Chronik
  • Engishiki 延喜式 jap.
    „Bestimmungen der Engi Ära“; Gesetzeswerk mit zahlreichen religionspol. Bestimmungen, v.a. zum Schreinzeremoniell, aus dem 10. Jh.
F
  • Fazhuji 法住記 chin.
    buddh. Text, 654 übersetzt von Xuanzang; „Bericht von der Fortdauer des Dharmas“; jap. Hōjūki
  • fudoki 風土記 jap.
    Lokalchronik
  • furigana 振り仮名 jap.
    Lesehilfe für Kanji in Silbenschrift (kana)
  • Fusō ryakki 扶桑略記 jap.
    Geschichtswerk aus der späten Heian-Zeit mit Schwerpunkt auf dem jap. Buddhismus, das allg. als sehr zuverlässig eingestuft wird, obwohl Autor und genaue Umstände der Entstehung umstritten sind.
G
  • Gangō-ji engi 元興寺縁起 jap.
    Kurzbezeichnung für Gangō-ji garan engi narabini ruki shizaichō 元興寺伽藍縁起幷流記資財帳 (Gründung des Tempels Gangō-ji und Verzeichnis seiner Schätze); Tempelchronik des ersten japanischen Tempels Gangō-ji bzw. Asuka-dera
  • Ganzan Daishi engi emaki 元三大師縁起絵巻 jap.
    Illustrierte Erzählung des Ganzan Daishi (Ryōgen); Edo-zeitliche Bildrolle von Sumiyoshi Gukei (1631–1705)
  • Gaoseng zhuan 高僧伝 chin.
    Überlieferungen ehrwürdiger Mönche; Sammlung von etwa 500 Biographien (die Hälfte ausführlich, andere kürzer) von Huijiao (519 u.Z.); alle Biographien handeln von chinesischen Mönchen zwischen 57 und 519 u.Z.
  • Gazu hyakki yagyō 画図百鬼夜行 jap.
    „Illustrierte Nacht-Parade der hundert Geister“; Bild-Enzyklopädie von Toriyama Sekien, 1776
  • Genji monogatari 源氏物語 jap.
    Das Genji monogatari (dt. Die Geschichte vom Prinzen Genji) wird der Hofdame Murasaki Shikibu (ca. 978–ca. 1014) zugeschrieben und ist der erste psychologische Roman der japanischen Literaturgeschichte.
  • Genpei jōsuiki 源平盛衰記 jap.
    auch Genpei seisuiki; „Aufstieg und Fall der Minamoto und der Taira“; Kriegerepos, erweiterte (späte) Version des Heike monogatari, 13.–14. Jh.
  • Gokajō no go-seimon 五箇条の御誓文 jap.
    „5-Artikel-Eid“; erste Grundsatzerklärung der Meiji-Regierung; 6. April 1868
  • go-on 呉音 jap.
    wtl. „Lesung [nach dem Chinesisch] der Wu [Dynastie]“; alte chin. Lesung; bes. häufig bei buddh. Begriffen
H
H (Fortsetzung)
I
  • Inga-kyō 因果経 jap.
    „Sutra von Ursache und Wirkung (=Karma)“; eig. Kako genzai inga-kyō 過去現在因果経 (Sutra von Ursache und Wirkung in Vergangenheit und Gegenwart, chin. Guoqu xian zaiyin guo jing) oft auch E-ingakyō 絵因果経 (Illustriertes Sutra von Ursache und Wirkung); Lebensbeschreibung des historischen Buddha; erstmals greifbar in chin. Übersetzung durch Gunabhadra, Mitte 5. Jh.
  • Isoppu monogatari 伊曾保物語/イソップ物語 jap.
    die Fabeln Äsops in japanischer Übersetzung, erstmals publiziert von Jesuiten, 1593
  • Izumo fudoki 出雲風土記 jap.
    Lokalchronik von Izumo, 733
J
  • jātaka जातक skt.
    „Wiedergeburtsgeschichte“ (jap. honjōtan 本生譚 oder honjōkyō 本生経), Heiligenlegende des Buddha
  • Jikkan-shō 十巻抄 jap.
    ikonographischer Handbuch, wtl. „Abhandlung in zehn Kapiteln“; siehe Zuzōshō.
  • Jinnō shōtō-ki 神皇正統記 jap.
    „Über die Wahre Abfolge der Göttlichen Herrscher“, Traktat von Kitabatake Chikafusa, 1339
  • Jizō jūō-kyō 地蔵十王経 jap.
    „Das Sutra von Jizō und den Zehn Königen“, um 1200?
  • Jūō-kyō 十王経 jap.
    Sutra der Zehn Könige; apokryphe chinesische Schrift aus China, 8. oder 9.Jh.
K
  • Kachi-kachi yama かちかち山 jap.
    wtl. Knisterknister-Berg; jap. Volksmärchen, in dem ein tanuki den Bösewicht abgibt
  • kaidan 怪談 jap.
    Gespenstergeschichte
  • kana jap.
    2 japanische Silbenalphabete: hiragana (ひらがな) und katakana (カタカナ); bestehend aus 46 Zeichen
  • kanji 漢字 jap.
    chin. Schriftzeichen im japanischen Schriftsystem
  • Kanmuryōju-kyō 観無量寿経 jap.
    Meditations Sutra (wtl. „Sutra der Meditation über [den Buddha] des unbegrenzten Lebens“), ein elementarer Text des Amidismus
  • kaō 花押 jap.
    „Blumensiegel“; individuell stilisierte Unterschriftszeichen
  • Kasuga gongen kenki 春日権現験記 jap.
    illustrierte Chronik des Kasuga Taisha, des Ahnenschreins der Adelsfamilie Fujiwara, aus der Kamakura-Zeit (1309); das Original im Besitz des Kaiserhauses ist unzugänglich, existiert aber in Kopien aus dem 19. und 20. Jh.
  • kawaraban 瓦版 jap.
    Printmedien der Edo-Zeit, in denen aktuelle Ereignisse angekündigt wurden; Vorläufer der Zeitung in Japan
  • Kegon-kyō 華厳経 jap.
    Avatamsaka Sutra bzw. Blütenkranz Sutra
  • Keiran shūyōshū 渓嵐拾葉集 jap.
    wtl. „Gesammelte Blätter aus stürmischen Tälern“; enzyklopädische Textsammlung zu den Lehren des Tendai-Buddhismus, erstellt zwischen 1311 und 1348 vom Mönch Kōshū (1276–1350) auf Berg Hiei.
  • kiki 記紀 jap.
    Sammelbezeichnung für KojiKI und Nihon shoKI (ki, Bericht, ist jeweils mit einem leicht abweichenden Zeichen geschrieben)
  • Kirishitan kanagaki 喜利志袒仮名書 jap.
    „Das Christentum [erklärt] in kana-Schrift“ (oder „Christentum für Dummies“); anti-christliche Schrift in Form einer historischen Erzählung über das Christentum, frühes 17. Jh.
  • Kitano tenjin engi 北野天神縁起 jap.
    Schreinchronik des Kitano Tenman-gū, in dem der Hofadelige Sugawara no Michizane (845–903) verehrt wird; besonders ab dem 13. Jahrhundert in illustrierten Querbildrollen (emaki) abgefasst
  • Kitano tenjin engi emaki 北野天神縁起絵巻 jap.
    Sammelbegriff für eine Reihe von illustrierten Herkunftslegenden (engi) des Kitano Tenman-gū, die ab dem 13. Jh. in leicht unterschiedlichen Varianten hergestellt wurden
  • Kobutori jīsan 瘤取り爺さん jap.
    „Der Alte, dem die Beule genommen wurde“; Märchen aus dem 13. Jh.
  • Kogo shūi 古語拾遺 jap.
    Chronik Japans (807)
  • Kojiki 古事記 jap.
    „Aufzeichnung alter Begebenheiten“; älteste jap. Chronik (712)
  • Kokinshū 古今集 jap.
    erste kaiserlich kommissionierte Anthologie der japanischen waka-Dichtung aus dem 10. Jh.; auch Kokin waka-shū
  • Kokutai no hongi 国体の本義 jap.
    Ein Lehrbuch, welches 1937 vom japanischen Bildungsministerium veröffentlicht wurde; wtl. „Grundsätzliche Prinzipien des Japanischen kokutai
  • Kongō-kyō 金剛経 jap.
    Diamant Sutra, vollst. Name Kongō hannyaharamitsu kyō bzw. skt. Vajracchedikā-prajñāpāramitā-sūtra, erste Übersetzung ins Chinesische Kumārajīva, 403; online-Version inkl. eng. Ü.: Charles Muller
  • Konjaku monogatari 今昔物語 jap.
    „Geschichten aus alter und neuer Zeit“ (12. Jh.); umfangreiche Sammlung von Geschichten und Anekdoten, meist aus einem buddhistischen Kontext
  • Konkōmyō-kyō 金光明経 jap.
    Goldglanz Sutra; skt. Suvarṇaprabhāsasottama sūtra; eines von drei „Staatsschutz-Sutren“ des frühen japanischen Staats
  • kyō jap.
    kanonischer Text, wtl. „Kettfaden“; im Buddh.: Sutra (skt. sutra), Lehrrede des Buddha
  • Kyōiku chokugo 教育勅語 jap.
    Kaiserlicher Erziehungserlass; erlassen am 30. Oktober 1890 durch Meiji Tennō
M
N
  • Nihongi 日本記 jap.
    Kurzbezeichnung für Nihon shoki
  • Nihon kokugo daijiten 日本国語大辞典 jap.
    jap. Wörterbuch aus dem Shōgakukan-Verlag; die erste Ausgabe wurde von 1972 bis 1976 publiziert und umfasst insgesamt 20 Bände, die zweite Ausgabe umfasst 14 Bände und wurde von 2000 bis 2001 veröffentlicht; auch unter der Abkürzung Nikkoku 日国 bekannt.
  • Nihon ryōiki 日本霊異記 jap.
    „Wundersame Begebenheiten aus Japan“; buddhistische Legendensammlung von Kyōkai (Anfang 9. Jh.)
  • Nihon shoki 日本書紀 jap.
    Zweitältestes Schriftwerk und erste offizielle Reichschronik Japans (720)
N (Fortsetzung)
  • Ninnō-kyō 仁王経 jap.
    Sutra der Barmherzigen Könige; eines von drei „Staatsschutz-Sutren“ des frühen japanischen Staats
  • Nippo jisho 日葡辞書 jap.
    jap.-portugiesisches Wörterbuch, 1603 von jesuitischen Missionaren kompiliert; auch Vocabulario da lingoa de Iapam
O
  • on’yomi 音読み jap.
    Lesung der kanji „nach dem Laut“, d.h. in sino-japanischer Aussprache
  • Ōkagami 大鏡 jap.
    „großer Spiegel“; historische Chronik aus der späten Heian-Zeit, die Ereignisse zwischen 850 und 1025 beschreibt; Verfasser unbekannt
  • Ōjō yōshū 往生要集 jap.
    „Essentielle [Lehren] der Wiederbgeburt“, 985 von Genshin verfasst
P
  • Prajñāpāramitā sūtra प्रज्ञापारमिता सूत्र skt.
    „Sutra der Höchsten Weisheit“ (jap. Hannya kyō 般若經), Bezeichnung für eine ganze Gruppe von Texten, zu der auch das Herz Sutra (Hannya shingyō) gehört
Q
R
  • Risshō ankoku ron 立正安国論 jap.
    „Thesen zur Errichtung der Wahrheit und des Friedens im Land“, pol. Traktat von Nichiren, verf. 1260
  • ritsuryō 律令 jap.
    wtl. Strafen und Verordnungen; Gesetzessammlung des Altertums nach dem Vorbild der chin. Tang-Dynastie
S
  • Saddharma puṇḍarīka sūtra सद्धर्मपुण्डरीकसूत्र skt.
    „Sutra vom weißen Lotos des wunderbaren Dharma“ (jap. Myōhō renge kyō 妙法蓮華経 oder Hoke-kyō 法華経), Lotos Sutra
  • Samguk sagi 三國史記 kor.
    „Chronik der Drei Reiche“, 1145; älteste erhaltene Chronik Koreas, behandelt die koreanische Frühgeschichte
  • Sancai tuhui 三才圖會/三才図絵 chin.
    „Gesammelte Illustrationen der Drei Sphären“; Enzyklopädisches illustriertes Lexikon der späten Ming-Zeit, veröffentlicht 1609
  • Sangō shiiki 三教指帰 jap.
    „Essenz der Drei Lehren“ [= Buddhismus, Konfuzianismus und Daoismus!]; frühe Schrift von → Kūkai (791)
  • Sanguo zhi 三国志 chin.
    Chroniken der Drei Reiche; verfasst 233–297 von Chen Shou
  • Santosu no gosagyō サントスの御作業 jap.
    christliches Lehrbuch in japanischer Sprache, 1591; Originaltitel in portugiesischer Umschrift: Sanctos no gosagueo no uchi nuqigaki („Auszüge aus den Heiligengeschichten“)
  • setsuwa 説話 jap.
    Lehrerzählung, didaktische Anekdote; meist von buddh. Mönchen in Form umfangreicher Sammlungen kompiliert
  • Shaku Nihongi 釈日本紀 jap.
    Kommentarwerk zum Nihon shoki von Urabe Kanekata; um 1300
  • Shasekishū 沙石集 jap.
    Sammlung buddhistischer Erzählungen und Anekdoten, 1283 verfasst von Mujū Ichien
  • Shiji 史記 chin.
    universales Geschichtswerk von Sima Qian (begonnen von seinem Vater), vollendet ca. 109 v.u.Z.
  • shinbutsu bunri rei 神仏分離令 jap.
    Verordnungen zur Trennung von kami-[Schreinen] und Buddha-[Tempeln] (ab 1868)
  • shingon 真言 jap.
    wtl. „Wahres Wort“, skt. Mantra (Gebetsformel); namensgebend für den Shingon Buddhismus
  • Shinron 新論 jap.
     1825 von Aizawa Seishisai geschriebene Kollektion von Essays, welche sich unter anderem mit der Tokugawa Verteidigungspolitik auseinandersetzen
  • Shoku Nihongi 続日本紀 jap.
    2. offizielle Reichschronik (797), Nachfolger des Nihon shoki (Nihongi), daher der Name „Fortsetzung des Nihongi
  • Shosha negi kannushi hatto 諸社禰宜神主法度 jap.
    „Bestimmungen für Schreinpriester“ 1665
  • Shōbō nensho kyō 正法念處経 jap.
    kanonischer Text in 70 Kapiteln, der die Wiedergeburtslehre zum Thema hat; Skt. Saddharma-smṛty-upasthāna; 538–541 von Gautama Prajñāruci ins Chinesische übertragen
  • shōmonki 将門記 jap.
    Heldenepos; beinhaltet das Schicksal und Nachleben des Taira no Masakado
  • shūmon aratame chō 宗門改帳 jap.
    Glaubensüberprüfungsregister
  • Sukuyō-kyō 宿曜経 jap.
    Sutra der Sternbilder
  • sūtra सूत्र skt.
    „Faden“ (jap. kyō 経 oder kyōten 経典), Lehrrede des Buddha, kanonische Schrift
T
  • Taiheiki 太平記 jap.
    Historisches Epos aus dem späten 14. Jh., behandelt den Konflikt zwischen Nördlichem und Südlichem Kaiserhof
  • Taishō shinshū daizōkyō 大正新脩大藏經 jap.
    Taishō Tripitaka, Taishō Kanon; in der Ära Taishō (1912–1926) revidierte Ausgabe des chinesischen buddhistischen Kanons
  • tantra तन्त्र skt.
    „Gewebe“, Lehrschrift des esoterischen Buddhismus (ähnlich sutra, aber meist mit rituellem Inhalt)
  • tripiṭaka त्रिपिटक skt.
    „Drei Körbe“ (jap. sanzō 三蔵), kanonische Schriften des Buddhismus
  • Tsurezuregusa 徒然草 jap.
    „Aufzeichnungen aus Mußestunden“; Gedanken und Anekdoten von Yoshida Kenkō, verfasst ca. 1330–1332
U
V
  • Véda वेद skt.
    „Wissen“, älteste indische Textsammlung zur brahmanischen Religion, in Versform; ursp. nur mündlich tradiert
  • vinaya विनय skt.
    „Disziplin“ (jap. ritsu 律), die monastischen Ordensregeln
W
  • waka 和歌 jap.
    wtl. japanisches Gedicht; Gedicht in der klassischen 5-7-5-7-7 Versform
  • Wakan sansai zue 和漢三才図会 jap.
    „Illustrierte [Enzyklopädie] der Drei Sphären [= Himmel, Erde, Mensch] in China und Japan“ von Terajima Ryōan, 1712; basiert auf dem chinesischen Sancai tuhui
  • Wamyō ruijushō 和名類聚抄 jap.
    Heian-zeitliches Lexikon; zwischen 931 und 938 kompliert von Minamoto no Shitagō
  • Weizhi 魏志 chin.
    Chin. Chronik der Wei Dynastie aus dem 3. Jh. u.Z.; enthält die frühesten Berichte über Japan (Wa)
  • Wumenguan 無門関 chin.
    Klassiker des chin. Chan (Zen) von Wumen Huikai, 13. Jh.; jap. Mumonkan, „Die torlose Schranke“
Y
Z
  • Zuzōshō 図像抄 jap.
    ikonographisches Handbuch des Shingon-Buddhismus von Ejū 恵什, einem Mönch des Ninna-ji aus der späten Heian-Zeit, auf Befehl von Exkaiser Toba zusammengestellt; älteste erhaltene Kopien aus der Kamakura-Zeit (1193, Daigo-ji); enthält 142 Skizzen von buddhistischen Gottheiten; auch Jikkan-shō

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„Glossar zum Thema „Text“.“ In: Bernhard Scheid, Religion-in-Japan: Ein digitales Handbuch. Universität Wien, seit 2001